Eigentlich könnte Spaceballs zu diesem Zeitpunkt gar nicht aktueller sein, als damals am 24. Juni 1987, als der Film in den USA in die Kinos kam – bevor ein Release in Westdeutschland Ende Oktober desselben Jahres folgte. Regisseur Mel Brooks’ Spoof-Movie hat sich seinerzeit dem Star Wars-Franchise angenommen, ebenso wie Star Trek, Alien und Planet der Affen. Mit Star Trek: Beyond, Alien: Covenant und Planet der Affen: Survival sowie Star Wars: Die letzten Jedi sind alle Franchises auch in der Gegenwart präsent, die Spaceballs ins Comedy-Visier genommen hat.

Mel Brooks (Frühling für Hitler, Frankenstein Junior) hat bei der Sci-Fi Parodie nicht nur Regie geführt, sondern ebenso gemeinsam mit Thomas Meehan und Ronny Graham das Drehbuch geschrieben, den Film produziert und er war in der Doppelrolle als Präsident Skroob (der Imperator des Films) und Yoghurt (der Yoda des Films) zu sehen.

In Spaceballs schickt Präsident Skroob den fiesen Lord Helmchen (Rick Moranis) los, um die schöne Prinzessin Vespa (Daphne Zuniga) zu entführen um den König von Druidia um seine gute Luft zu erpressen, die dabei helfen soll, die Luftknappheit auf dem Planeten Spaceballs zu beseitigen. Der König schickt den Weltraum-Vagabunden Lone Starr (Bill Pullman) und dessen Sidekick Waldi (John Candy) los, um die Prinzessin zu retten.

Als Mel Brooks mit der Entwicklung von Spaceballs anfing, sollte sein Film so nah wie möglich an die Original-Trilogie von Star Wars heranreichen. Obwohl er als Yoghurt im Film sogar Merchandise zum Film erwähnte, hatte Brooks eine Abmachung mit George Lucas, keine Actionfiguren produzieren zu lassen, da Lucas meinte, sie würden genau wie sein Star Wars-Merchandise aussehen.

Was meint ihr, brauchen wir ein Spaceballs 2, bei dem all die modernen Neu-Interpretationen der Sci-Fi Franchises nochmal parodiert werden?