Irgendwie erinnert der Trailer zum Horrorfilm Polaroid an die ganzen Teen-Slasher der 90er Jahre. Steht uns da etwa die nächste Welle bevor? Wohl kaum, wenn Darsteller und Darstellerinnen spielen, die aus keiner uns bekannten Teen-Soap kommen – wie es in den 1990er Filmen der Trend war – wodurch wir zumindest durch ein paar Serien-Lieblinge an gewisse Franchises wie Scream oder Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast herangeführt werden konnten.

Das kann sich aber auch zu einer Stärke von Polaroid entwickeln. Wer die Gesichter nicht kennt, wird es auch schwerer haben, die Reihenfolge ihrer Tode vorauszusehen, die normalerweise nach Bekanntheitsgrad gestaffelt geschehen.

Polaroid ist unter der Regie des Norwegers Lars Klevberg entstanden, der damit seinen eigenen gleichnamigen 2015er Kurzfilm verfilmt hat. Das Drehbuch stammt dabei von Blair Butler.

In dem Film – ähnlich wie in Ring oder Final Destination – müssen diejenigen sterben, die sich auf einem Foto wiederfinden, das mit einer unheimlichen Polaroid Kamera gemacht wurde. Im Mittelpunkt steht der Außenseiter Bird Fitcher, der diese verfluchte Kamera findet. So wird der Jugend dann die Liebe zur Nostalgie ausgetrieben.

Der Film startet am 7. Dezember 2017 in den deutschen Kinos.