Mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten ist ein wahrer Krieg von Politik (oder was auch immer Trump betreibt) und Kultur (hauptsächlich die Filmbranche) entbrannt. Der Höhepunkt war bisher Meryl Streeps Rede bei den diesjährigen Golden Globe Awards. Dort wurde sie für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, nutzte die Zeit der Danksagung aber für einen gut formulierten Angriff auf die Ansichten des neuen Präsidenten. Dieser reagierte via Twitter, meinte dass Streep eine überbewertete Schauspielerin sei. Es folgte die Solidarisierung seitens der Golden Globe-Ausrichter, der Hollywood Foreign Press. Und nun hat sich auch Schauspiel-Kollege Robert De Niro an Streeps Seite gesteht.

Hier zuerst noch einmal die Rede von Meryl Streep.

Und mit einem kurzen Brief, der u. a. im Hollywood Reporter abgedruckt wurde, hat nun Robert De Niro – Bob – auf Merlys Worte reagiert. 

Netz-Fundstücke; Robert De Niro Meryl Streep

Aber nicht nur Robert De Niro hat reagiert, sondern auch Star Wars-Darsteller Mark Hamill. Neben seiner Paraderolle als Luke Skywalker hat er ein weiteres, unter Fans äußerst beliebtes Alter-Ego. Er spricht in den DC Animationsproduktionen die Rolle des Jokers, dem Kronprinz des Verbrechens und Erz-Feind Batmans.

Und genau mit dieser Stimme hat er nun die Tweets Donald Trumps gegen Meryl Streep aufgenommen und veröffentlicht. 

Aber genug von Donald Trump. Entschwinden wir lieber in eine wundervolle Zauberwelt, wo wir es mit dem vermutlich gleichgesinnten Voldemort zu tun haben. Der junge Rapper Yung Mavu hat sich nach Hogwarts begeben und führt uns mit seinem großartigen Rap “Black Magic” ein bisschen der Harry Potter-Magie im Gangster-Style vor.

Glenn Kenny von der New York Times hat einen äußerst interessanten Kurz-Artikel geschrieben, in dem er sich der Frage widmet, ob es wirklich so schlimm ist, einen Film auf dem Smartphone zu schauen. Er beschreibt gleich mehrere Situationen, in denen er es getan hat! Dabei greift er auch in der Filmgeschichte zurück und führt einmal kurz vor Augen, dass das Medium Film gar nicht zwangsläufig für eine großflächige Projektion gedacht war, wie sie heute in Kinosälen stattfindet.

Netz-Fundstücke, NY Times Smartphone

Die Royal Ocean Film Society hat sich derweil in ihrem neuesten Video den Animations-Editoren gewidmet. Was machen also eigentlich Cutter beim Animationsfilm? Soll heißen: Wozu müssen Szenen geschnitten werden, wenn man doch eigentlich gar keinen Pool an unterschiedlichen Szenen hat, da alles geplant animiert werden kann? Das Video-Essay gibt genauer Auskunft hierüber.

Und dann ist da noch das Bett, das sich in ein kleines Heimkino verwandeln lässt. Gute Nacht!