Katie Walsh von der Los Angeles Times hat einen schönen Kommentar geschrieben, in dem sie darauf eingeht, wie Vorerwartungen unsere Seherfahrungen im Kino beeinflussen können. Mit geringen Erwartungen, kann man manchmal von einem noch so blöden Film überrascht werden, während zu hohe Erwartungen dazu führen können, dass ein eigentlich recht guter Film doch irgendwie mies abschneidet. Dabei geht sie auch ein wenig auf die Kluft zwischen Fans und Kritikern ein und das diese Unterscheidung eigentlich nicht gemacht werden sollte, da Kritiker ja auch irgendwo Fans wären.

Netz-Fundstücke, Los Angeles Times Kommentar auf Filmerwartungen

Seit dem 14. Juli findet sich die Dokumentation Chasing Coral auf Netflix wieder, in der Tauchen, Wissenschaftler und Fotografen das klimabedingte Sterben von Korallenriffen dokumentieren. Netflix hat hierzu ein Musikvideo zu dem Song “Tell Me How Long” veröffentlicht, performed von Kristen Bell, Stimme von Anna in Disneys Die Eiskönigin und Darstellerin in Bad Moms.  

Luc Bessons neuester Film Valérian – Die Stadt der tausend Planeten schneidet nicht besonders gut ab: Dane DeHaan als Fehlbesetzung, eine mit belanglosen Sideplots versehene dünne Hauptstory und mehr visuelles Blingbling als eine wirkliche Substanz (zur Kinokritik auf film2go). Der Regisseur lässt es sich aber natürlich nicht nehmen für seinen Film einzustehen (was er auch sollte!). Für die New York Times kommentiert er eine Szenen aus seinem Film, in der uns der Regisseur ein wenig in seine Arbeit hinter der Kamera einweiht.