Das Film Center im National Museum of Modern Art in Tokyo feiert ein Jahrhundert des japanischen Anime-Films. Zu diesem Anlass hat man 64 Kurzfilme auf einer Webseite veröffentlicht, die zwischen 1917 und 1941 entstanden sind. Darunter findet sich auch der Film The Dull Sword, der als ältester japanischer Animationsfilm gilt, der noch in voller Gänze erhalten ist. Daneben gibt es Märchen, Infomercials oder Propaganda-Filme. Die Webseite ist in japanischer Sprache, die Filmtitel findet man aber ein englischer Sprache. Darüber hinaus hat das Film Center auch die Filme mit englischen Untertiteln versehen. Die Filme können dort noch bis Ende des Jahres 2017 angesehen werden.

Netz-Fundstücke - Japan Animation Classics

Dann bleiben wir doch auch direkt beim animierten Film. Der YouTuber Georg Rockall-Schmidt erzählt in einem seiner neuesten Videos von der Entstehung und Weiterentwicklung des Stop Animation Films. Dabei geht es um die Technik, Animationen dadurch zu erzeugen, dass man Objekte Foto für Foto langsam weiterbewegt und mit Hilfe von Einzelbildern Bewegungen erzeugt. Die Stop Animation Technik existiert schon seit den frühesten Filmtagen, wo sie für Spezialeffekte ganz besonderer Art genutzt wurde (Stichwort: Ray Harryhausen).

Anthony D’Allesandro von deadline.com berichtet in einem seiner Artikel über die Gründe, weshalb die Realverfilmung zu Ghost in the Shell mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle den produzierenden Studios Paramount und DreamWorks mehr als 60 Mio. US $ Verlust einbringen wird. Unter seinen aufgelisteten Gründen finden sich die exorbitanten Produktionskosten für einen Film, der eigentlich nur Fans des Animes/Mangas anspricht, also schon als Sci-Fi Nischenprodukt anzusehen ist. Darüber hinaus gab es natürlich eine große Whitewashing-Debatte über das Casting von Johansson, aber auch die beiden Studios Paramount und DreamWorks waren sich wohl über das Marketing des Films nicht ganz einig. Der Artikel beleuchtet noch einige weitere Gründe.

Netz-Fundstücke, Ghost in the Shell