Dieser Tage ist mit Thor: Tag der Entscheidung der dritte Teil im Franchise um den Gott des Donners aus Asgard in den deutschen Kinos gestartet, bei dem es sich zugleich um den bereits 17. Film im Marvel Cinematic Universe handelt. Nach Kenneth Branagh (Thor) und Alan Taylor (Thor: The Dark Kingdom) hat nun Taika Waititi die Regie übernommen und seinen ganz speziellen Humor in die Filmreihe gebracht.

Wer sich vom Stil des Filmemachers ein Bewegtbild machen möchte, sollte unbedingt seine Vampir-Satire 5 Zimmer Küche Sarg (What We Do In The Shadows) anschauen, in der eine Gruppe von Blutsaugern das Leben in einer Wohngemeinschaft zu meistern versucht.

Oder aber Wo die wilden Menschen jagen (Hunt for the Wilderpeople), wo er Sam Neill und Julian Dennison durch die Wälder seiner eigenen Heimat Neuseeland irren lässt.

In Thor: Tag der Entscheidung tritt Taika Waititi gar selbst vor die Kamera, wenn auch verhüllt unter einer bröckeligen Schicht von Gestein als freundlicher Gladiator und neuer Thor-Freund Korg.

In der New York Times hat sich Dan Kois mit dem Regisseur unterhalten und ihm einen ausführlichen Profilbeitrag gewidmet. Hier spricht er darüber, wie er überhaupt den Job für einen Marvel-Blockbuster bekommen hat und wie er damit umgegangen ist, auf einmal ein Projekt in den Händen zu halten, dass jede Woche mehr Geld verschlingt, als alle seine bisherigen Filme zusammen.

Netz-Fundstück, Taika Waititi, Thor Ragnarok