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Rotten Tomatoes zerstört Hollywood – sagt Hollywood!

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Rotten Tomatoes befindet sich immer heftiger in der Kritik – wenn auch nicht durch Kinogänger, sondern vielmehr durch die Kinos. Aber dabei handelt es sich tendenziell eher um einseitige Kritik. Denn so sehr sich die Studios über schlechte Bewertungen ihrer Filme auf der Aggregator-Seite aufregen, so gerne benutzen sie gute Ratings um in Trailern für ihre großartigen Produktionen zu werben!

Brooks Barnes von der New York Times hat in dem schön-ausführlichen Artikel “Attacked by Rotten Tomatoes” die Pro und Kontra-Seiten dargestellt. Vor allem Filmemacher Brett Ratner ist ein Gegner der Seite, der gar von einer Zerstörung des Filmbusiness spricht.

Und das wohlgemerkt hervorgerufen von einer kleinen Webseite, die mit 36 Mitarbeitern operiert. Eine ganz schön gute Leistung, mit so wenig Men und Women-Power eine ganze Industrie zerstören zu können.

Natürlich geht alles darauf zurück, dass gerade Millennials scheinbar nur auf ein Rating schauen, um sich für oder gegen einen Film zu entscheiden, anstatt die dazugehörige Kritik zu lesen.

Auf der anderen Seite muss man sich in Hollywood auch mal eingestehen, dass viele Filme – man nehme gar reichlich enttäuschende Sommer-Blockbuster – schlichtweg unerträglich sind und lediglich durch zumeist äußerst gut produzierte und zusammen geschnittene Trailer eine positive Erwartungshaltung generieren – wer hoch pokert, fällt eben tief.

Und die beste Absurdität: Rotten Tomatoes ist im Besitz von diversen Filmfirmen. Man bekommt also das Gefühl, dass die Seite schlichtweg als Sündenbock herhalten muss, weil die erwarteten Einnahmen für ein schlecht produziertes Sommer-Mainstream-Kino ausbleiben.

Hier geht’s zum kompletten Artikel. Viel Spaß beim lesen!

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