Nach den ersten beiden Kurzfilmen 2036: Nexus Dawn und 2048: Nowhere to Run zu Regisseur Denis Villeneuves Sci-Fi Sequel Blade Runner 2049, bringt uns Shinichirô Watanabe nun den dritten und finalen Kurzfilm Black Out 2022.

Watanabe schöpft dabei aus seinem reichen Erfahrungsschatz als Anime-Filmemacher für Cowboy Bebop, die Animatrix oder Samurai Champloo und hat diesen dritten Kurzfilm als 15 Minuten langen Anime konzipiert.

Black Out 2022 spielt drei Jahre nach den Ereignissen des Original Blade Runner-Films von Ridley Scott. Der Kurzfilm erzählt von einem neuen Nexus 8-Replikanten, dessen Entwicklung langsam zum Niedergang der Tyrell Corporation führt.

Wir folgen den beiden Replikanten Iggy (Jovan Jackson) und Trixie (Luci Christian), wie sie die Zerstörung der Tyrell Corporation durch den Aufbau einer Nexus Datenbank auf einer Serverfarm in Gang bringen, von wo aus ein gigantischer elektromagnetischer Impuls die Zivilisation zu Grunde richtet.

In einer weiteren Sprechrolle ist außerdem Edward James Olmos zu hören, der seine Rolle als Gaff aus dem Blade Runner-Film aus 1982 wieder aufnimmt.

In Blade Runner 2049 geht es dann um Officer K (Ryan Gosling), der 30 Jahren nach den Ereignissen des Originalfilms ein lang begrabenes Geheimnis aufdeckt und damit die bestehende Gesellschaft ins Chaos zu stürzen droht. Um das zu verhindern muss Officer K sich auf die Suche nach Rick Deckard (Harrison Ford) machen, einem ehemaligen Blade Runner des LAPD, der ebenfalls seit 30 Jahren als vermisst gilt.

Blade Runner 2049 wird am 5. Oktober 2017 in die deutschen Kinos kommen.