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		<title>Gewinnspiel zum Verkaufsstart von &#8220;Die Muppets&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 23:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray]]></category>
		<category><![CDATA[DVD-Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Muppets]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war eine triumphale Rückkehr, als Anfang dieses Jahres die Muppet-Figuren Kermit der Frosch, Miss Piggy, Fozzy Bär, Gonzo und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><div id="attachment_11117" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/836_D_02864_R_C.jpg" alt="" title="Die Muppets" width="600" height="300" class="size-full wp-image-11117" /><p class="wp-caption-text">© Disney / Gary (Jason Segel) und sein Muppet-Bruder Walter</p></div></center></p>
<p>Es war eine triumphale Rückkehr, als Anfang dieses Jahres die Muppet-Figuren Kermit der Frosch, Miss Piggy, Fozzy Bär, Gonzo und all ihre Freunde aus dem Muppet-Theater auf die Kinoleinwände zurückkehrten. Das war nicht zuletzt dem menschlichen Hauptdarsteller Jason Segel (<em>„How I Met Your Mother“</em>) zu verdanken, der sich gemeinsam mit seinem Drehbuch-Kollegen Nicholas Stoller bei Disney dafür einsetzte, den Marionetten-Puppen nach ihrem Debakel <em>„Muppets aus dem All“</em> doch noch eine Chance zu geben. Zurückgeführt zu ihren Wurzeln, erneut beschwingt singend nehmen sie ihr altes Theater wieder in Beschlag und lassen die Zeiten von anno dazumal wieder aufleben – samt geknebelten Show-Gastgeber Jack Black und weiteren, mehr als ein Dutzend Cameo-Auftritten. </p>
<p>Eine ausführliche Rezension zu <strong>„Die Muppets“</strong> findet ihr <u><a href="http://www.filmtogo.net/2012/01/17/filmkritik-zu-die-muppets/" target="_blank">hier</a></u> auf filmtogo.net.</p>
<p><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/TheMuppets-Filmplakat.jpg" alt="" title="Die Muppets_Filmplakat" width="200" height="284" class="alignleft size-full wp-image-11118" />Von der Theaterbühne auf die große Leinwand, nun am 24. Mai auch in die heimischen vier Wände. <strong>„Die Muppets“</strong> erscheinen auf DVD und Blu-Ray und <strong>filmtogo.net</strong> möchte aus diesem Anlass diverse Goodies an euch weitergeben. Wir verlosen als Hauptpreis einmal <strong>die Blu-Ray</strong> zum Film, auf der sich reichlich Bonus-Material wiederfindet (das längste Pannen-Special der Geschichte, ein flüchtiger Einblick in den Dreh des Films, der komplette Tex Richman Song, zusätzliche Szenen, die vielen Parodie-Trailer, die bereits im Vorfeld Online zu sehen waren, ein Audiokommentar von Jason Segel, Nicholas Stoller und Regisseur James Bobin sowie ein kleiner Kamera-Test). Außerdem gibt es <strong>3 Fan-Pakete</strong> mit jeweils einem Lesezeichen-Set, einem T-Shirt zum Film und dem Filmplakat zu gewinnen.</p>
<p>Wenn ihr gewinnen wollt, dann schreibt eine eMail an <strong>gewinnspiel[at]filmtogo.net</strong>. Schreibt in die Mail welcher Muppet euch besonders gut gefällt und vor allem warum er euch gefällt. Der Einsendeschluss ist Sonntag, der 27. Mai 2012. Unter allen Einsendungen werden die Blu-Ray und die Fanpakete verlost.</p>
<p><center></p>
<table>
<tr>
<td>
<div id="attachment_11120" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/T-shirt-front.jpg" alt="" title="T-shirt front" width="200" height="270" class="size-full wp-image-11120" /><p class="wp-caption-text">&quot;Die Muppets&quot;-Shirt Vorderseite</p></div>
</td>
<td>
<div id="attachment_11121" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/T-shirt-back.jpg" alt="" title="T-shirt back" width="200" height="285" class="size-full wp-image-11121" /><p class="wp-caption-text">&quot;Die Muppets&quot;-Shirt Rückseite</p></div>
</td>
</tr>
</table>
<p><div id="attachment_11119" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Lesezeichen.jpg" alt="" title="Lesezeichen" width="200" height="130" class="size-full wp-image-11119" /><p class="wp-caption-text">Das &quot;Muppet&quot;-Lesezeichen-Set</p></div></center></p>
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		<title>&#8220;Our Idiot Brother&#8221; oder die Macht der Gutherzigkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 20:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Elizabeth Banks]]></category>
		<category><![CDATA[Emily Mortimer]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Our Idiot Brother]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Rudd]]></category>
		<category><![CDATA[Zooey Deschanel]]></category>

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		<description><![CDATA[Schauspieler Paul Rudd fiel in Deutschland zum ersten Mal in der Rolle des Mike Hannigan in der Comedy „Friends“ auf,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><div id="attachment_11104" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Our-Idiot-Brother_Großbild.jpg" alt="" title="Our Idiot Brother" width="600" height="300" class="size-full wp-image-11104" /><p class="wp-caption-text">© Senator Film / Paul Rudd, Zooey Deschanel und Rashida Jones in &quot;Our Idiot Brother&quot;</p></div></center></p>
<p style="text-align:justify;">Schauspieler <strong>Paul Rudd</strong> fiel in Deutschland zum ersten Mal in der Rolle des Mike Hannigan in der Comedy <em>„Friends“</em> auf, wo er als vernunftbegabter, vor allem aber geduldiger Freund der durchgeknallten Phoebe (Lisa Kudrow) in die Serie eingeführt wurde und sie für achtzehn Episoden bereichern durfte. Es ist ein sich durch seine Karriere ziehendes Motiv, dass Rudd zumeist mit Anzug und Krawatte den smarten, vom Pech verfolgten Geschäftsmann, Liebhaber oder einfach nur Verlierer mimt, dem es im Verlauf des jeweiligen Films gelingt, sein Schicksal doch noch zum Guten zu wenden. So gesehen in Werken wie <em>„Woher weißt du, dass es Liebe ist?“</em>, <em>„Dinner für Spinner“</em> oder <em>„Vorbilder?!“</em> – ab dem 21. Juni dieses Jahres dann noch einmal in <em>„Wanderlust – Der Trip ihres Lebens“</em>, wo er den aus Manhattan stammenden George spielt, der gemeinsam mit seiner Ehefrau (Jennifer Aniston) dem Alltagswahnsinn der Großstadt entkommt und einer ländlichen Kommune beitritt. Insofern ist es für den aus New Jersey stammenden Rudd ein Ausbruch aus seinen bisherigen Rollenmustern, wenn er in Jesse Peretzs Film <strong>„Our Idiot Brother“</strong> jetzt einen zottelbärtigen und langhaarigen Herumtreiber spielt, der nicht ganz so viel Intelligenz, dafür aber ein dickes Herz vorzuweisen hat.</p>
<p style="text-align:justify;">Mit Namen heißt dieser Hippie Ned Rochlin. Aus lauter Menschenliebe verkauft er einem uniformierten Polizisten Haschisch und landet daraufhin prompt im Knast. Seine Freundin Janet (Kathryn Hahn) behandelt ihn auch nicht besser. Nach gemütlichen Jahren auf ihrem Biobauernhof setzt sie Ned kaltschnäuzig vor die Tür und behält sogar seinen geliebten Hund. So viel Undank ist der Arme einfach nicht gewöhnt. Er flüchtet zu seiner Mutter (Shirley Knight) nach Long Island. Beim wöchentlichen Familiendinner zeigen seine Schwestern Liz (<strong>Emily Mortimer</strong>), Miranda (<strong>Elizabeth Banks</strong>) und Natalie (<strong>Zooey Deschanel</strong>) viel Mitgefühl, können es sich aber auch nicht verkneifen, den Unglücksraben aufzuziehen. Der Spaß hat ein Ende, als Ned bei Liz eine Ehekrise auslöst und auch das scheinbar geordnete Leben von Miranda und Natalie auf den Kopf stellt. So viel Arglosigkeit und bedingungslose Ehrlichkeit vertragen die Beziehungen seiner Schwestern und ihrer Freunde einfach nicht. Ned wird von Liz über Miranda an Natalie weitergereicht und stürzt ihr Leben wieder und wieder ins Chaos.</p>
<p><div id="attachment_11105" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Our-Idiot-Brother_Szene.jpg" alt="" title="Our Idiot Brother" width="300" height="199" class="size-full wp-image-11105" /><p class="wp-caption-text">Paul Rudd als Ned</p></div>
<p style="text-align:justify;">Und natürlich wird Ned für alles die Schuld in die Schuhe geschoben, dabei offenbart sich Paul Rudd hier als absolut liebenswürdige Person, bei der man als Zuschauer gerne einmal aufschreien oder ihn kräftig rütteln möchte, so naiv wandert er hier in seiner Rolle durch die Filmhandlung. Ebenso wie er ein gutes Maß an Dummheit beweist, spielt Rudd aber auch den Charme und die Liebenswürdigkeit, das jung gebliebene Kind-sein dieses Mannes hervor. Dieser kindliche Blick erlaubt es Ned, nur das Beste in einem Menschen zu sehen, sich gar nicht auf die Lügen und den Betrug einzulassen, die für die Welt der Erwachsenen hier suggeriert werden. Da setzt sich Ned auch schon einmal in eine New Yorker U-Bahn und lässt seinen Sitznachbarn auf sein Geld aufpassen, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, dass dieser damit abhauen könnte. Aus dieser Gegenüberstellung der wirklichen Welt mit Neds Hirngespinst von Friede, Freude und einem vertrauten Miteinander entwickelt sich die Komik, ein wenig auch ein dramatischer Unterton, um den sich aber keiner der Darsteller wirklich sorgen muss. Es ist der Subtext, der hier von der bösen Gesellschaft berichtet, in der nette Menschen nur noch am Rande zu einer Existenz fähig sind.</p>
<p style="text-align:justify;">All die Gutgläubigkeit und sein großes Herz stehen in <strong>„Our Idiot Brother“</strong> nicht nur mit der gesamten Welt im Kontrast, sondern in aller erster Linie mit seiner Familie. Die kürzlich noch in <em>„Die Tribute von Panem“</em> zu sehende Elizabeth Banks verkörpert hier die gestresste Journalistin Miranda, deren Hoffnungen auf eine ganz große Story durch ihren Bruder erschwert werden. Zooey Deschanel, die mit Regisseur Jesse Peretz mehrere Episoden ihrer Fernsehserie <em>„New Girl“</em> drehte, ist die bisexuelle Künstlerin Natalie, die ihre Lebensgefährtin – Rashida Jones in einer herrlich quirligen Nebenrolle – mit einem Kerl betrügt und dann wäre da auch noch Emily Mortimer als Liz, eine in sich gekehrte Hausfrau und Mutter, die das Leben inzwischen an sich vorbei ziehen lässt, sich gänzlich dem Willen ihres Mannes gebeugt hat. Es herrscht bittere Kälte in der Familie Rochlin, die Liebe ist nur vorgetäuscht oder zumindest ein fünftes Rad am Wagen. Jeder geht seinen eigenen Weg, verfolgt seinen Alltag, seine Termine. Der Aufbruch nach einem gemeinsamen Essens im Hause der Mutter wirkt wie ein Wettrennen der Schwestern, jede möchte als erste das Haus verlassen, zurück in ihr eigenes Leben. Dementsprechend abweisend reagieren sie auch auf Neds Anfrage nach einer Bleibe, man schiebt den Bruder von Schwester zu Schwester. Ned, hier das schwarze Schaf, für die Zuschauer eher das weiße Schaf der Familie, versucht derweil zu helfen wo er nur kann. Für Lizs Ehemann (Steve Coogan) arbeitet er als Assistent bei dessen Dokumentarfilm-Dreharbeiten, für Miranda spielt er sogar den Chauffeur – gedankt wird es ihm nicht, lieber darüber gemeckert, dass er seine jeweiligen Jobs nicht perfekt beherrscht. Der gute Wille ist zwar da, wird aber nicht anerkannt.</p>
<p><div id="attachment_11106" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Our-Idiot-Brother_Szene2.jpg" alt="" title="Our Idiot Brother" width="300" height="169" class="size-full wp-image-11106" /><p class="wp-caption-text">Zooey Deschanel als Natalie</p></div>
<p style="text-align:justify;">Und schon bald macht der Film klar, dass die Schwestern eigentlich kein besseres Leben führen als ihr liebevoller Knastbruder. Eine erfolglose Journalistin, eine erfolglose Künstlerin und eine erfolglose Ehefrau stehen dem zwar erfolglosen, dafür aber stets gut gelaunten und positiv durchs Leben ziehenden Ned gegenüber. Und schnell stellt sich die Frage, was denn eigentlich besser ist: Erfolglos durchs Leben schwimmend und unglücklich dabei oder aber das Beste aus der Situation herausholen? Dennoch mag es ein wenig zu viel des Guten geworden sein: So sehr die Leben der drei Frauen ans Normale grenzen, so abgehoben wirkt die Zuneigung, der Glaube an die Menschen, das Vertrauen und die Liebe, die Ned seinen Mitmenschen entgegenbringt. Regisseur Peretz hätte aus Ned eine normalere Figur machen können, womit aus <strong>„Our Idiot Brother“</strong> eine ernstzunehmende Dramödie geworden wäre. So aber überwiegt das Gefühl, hier eine seichte, vorhersehbare Komödie geboten zu bekommen. Ganz gleich wie sympathisch die Hauptfigur gespielt wird, das täuscht nicht über die Tatsache hinweg, dass den Zuschauern relativ früh bewusst werden wird, worauf der Film abzielen möchte. Natürlich öffnet Ned seinen Schwestern die Augen, die brutale Großstadtwelt wird von dem Träumer durchbrochen, der gestresste Alltag gerät ins Hintertreffen, wenn Liebe und Familie im Spiel sind: Gute amerikanische Werte also, die hier propagiert werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Das ist dann zwar nur teilweise unterhaltsam, aber gerade der Charme, den Paul Rudd hier nutzt um seinen Ned darzustellen, hält die Geschichte aufrecht. Elizabeth Banks beweist durch ihre Zicken-Qualitäten, Emily Mortimer mit ihrem Durchschnitts-Gesicht und Zooey Deschanel mit ihrer Nerd-Girl-Attitüde. Ein perfektes Ensemble auf eine nicht ganz so perfekte Geschichte macht aus <strong>„Our Idiot Brother“</strong> immer noch einen ansehnlichen Film.</p>
<div align="right"><em>Denis Sasse</em></div>
<hr />
<p><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Our-Idiot-Brother_Poster.jpg" alt="" title="Our Idiot Brother_Poster" width="200" height="283" class="alignleft size-full wp-image-11108" /><strong><br />
<h1>‘Our Idiot Brother‘</h1>
<p></strong> </p>
<p>Originaltitel: Our Idiot Brother<br />
Altersfreigabe: ohne Altersbeschränkung<br />
Produktionsland, Jahr:  USA, 2011<br />
Länge: ca. 90 Minuten<br />
Regie:  Jesse Peretz<br />
Darsteller: Paul Rudd, Elizabeth Banks, Zooey Deschanel, Emily Mortimer, Peter Hermann, Adam Scott, Rashida Jones, Steve Coogan, Kathryn Hahn, Shirley Knight</p>
<p><em>Deutschlandstart: 17. Mai 2012<br />
Offizielle Homepage: <a href=" http://www.ouridiotbrother.senator.de/" target="_blank">ouridiotbrother.senator.de</a></em></p>
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		<title>„The Do-Deca-Pentathlon“-Trailer der Duplass Brüder</title>
		<link>http://www.filmtogo.net/2012/05/16/%e2%80%9ethe-do-deca-pentathlon-trailer-der-duplass-bruder/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 16:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trailer]]></category>
		<category><![CDATA[Duplass Brüder]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
		<category><![CDATA[The Do-Deca-Pentathlon]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 9. August dieses Jahres startet „Jeff, der noch zuhause lebt“ der Duplass Brüder in den deutschen Kinos, mit „The...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="610" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/EqMmIeWmuD8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Am 9. August dieses Jahres startet <em>„Jeff, der noch zuhause lebt“</em> der Duplass Brüder in den deutschen Kinos, mit <strong>„The Do-Deca-Pentathlon“</strong> ist schon der nächste Film in den Startlöchern. Hier spielen Mark Kelly und Steve Zissis zwei Brüder, die ihre eigenen, privaten Olympischen Spiele veranstalten, die 25 Events umfassen, in denen sich die Brüder messen.</p>
<p>Zu weiteren Filmen der Duplass Brüder gehören <em>„Cyrus“</em> mit John C. Reilly und Jonah Hill, <em>„Baghead“</em> und <em>„The Puffy Chair“</em>, ihr Spielfilmdebüt aus dem Jahre 2005. Neben Kelly und Zissis sind außerdem Jennifer Lafleur, Julie Vorus und Reid Williams zu sehen. Seine Premiere feierte <strong>„The Do-Deca-Pentathlon“</strong> auf dem South by Southwest Film Festival. Am 6. Juni startet der Film in den USA. Ein Deutschlandstart ist bisher nicht bekannt.</p>
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		<title>Erster Trailer zu Michel Gondrys &#8220;The We and the I&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trailer]]></category>
		<category><![CDATA[Michel Gondry]]></category>
		<category><![CDATA[We and the I]]></category>

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		<description><![CDATA[. „The We and the I“ von Regisseur Michel Gondry erzählt die teils traurige, teils komische Geschichte einer Gruppe von...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="610" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/PZTkwEmjan0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>.</p>
<p><strong>„The We and the I“</strong> von Regisseur <em>Michel Gondry</em> erzählt die teils traurige, teils komische Geschichte einer Gruppe von High School Schülern, die ihre letzte gemeinsame Busfahrt nach Hause erleben. Während die Jugendlichen nach und nach den Bus verlassen, lernen wir die Abschlussschüler genauer kennen, werfen einen Blick in ihre Welt voller Liebe, Konflikte, Zweifel und Hoffnungen. </p>
<p>Der Film wird in der <em>Director’s Fortnight Sektion</em> auf den 2012er Internationalen Filmfestspielen von <em>Cannes</em> gezeigt. Zuletzt war <em>Michel Gondry</em> mit <em>„The Green Hornet“</em> in den Kinos vertreten, zu seinen Werken zählen außerdem <em>„Vergiss mein nicht“</em> oder <em>„Abgedreht“</em>. Der Film enthält hauptsächlich unbekannte Gesichter: Joe Mele, Alex Barrios, Jonathan Scott Worrell und Raymond Rios. Der Film hat noch kein offizielles Startdatum.</p>
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		<title>4 Minuten Trailer zu &#8220;The Amazing Spider-Man&#8221;</title>
		<link>http://www.filmtogo.net/2012/05/16/4-minuten-trailer-zu-the-amazing-spider-man/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:28:38 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Trailer]]></category>
		<category><![CDATA[Amazing Spider-Man]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Garfield]]></category>
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		<description><![CDATA[„The Amazing Spider-Man“ erzählt die Geschichte von Peter Parker, einem High School Schüler und Außenseiter, der als kleiner Junge von...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="610" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/16AwVWvjQhY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>„The Amazing Spider-Man“</strong> erzählt die Geschichte von Peter Parker, einem High School Schüler und Außenseiter, der als kleiner Junge von seinen Eltern verlassen worden ist und seitdem von seinem Onkel Ben und seiner Tante May aufgezogen wird. Wie die meisten Teenager, versucht Peter herauszufinden, wer er ist und wie er zu der Person geworden ist, die er heute ist. Außerdem findet er seine erste High School Liebe, Gwen Stacy. Gemeinsam kämpfen die beiden um Liebe, Hingabe und Geheimnisse. Als Peter einen mysteriösen Aktenkoffer entdeckt, der einst seinem Vater gehört hat, fängt er damit an, Nachforschungen anzustellen, weil er verstehen will, warum seine Eltern damals so plötzlich verschwunden sind. Seine Recherchen führen ihn direkt zu Oscorp und dem Labor von Dr. Curt Connors, dem ehemaligen Partner seines Vaters. Nachdem Spider-Man sich auf einen Kollisionskurs mit Connors Alter Ego der Echse begeben hat, muss Peter einige lebensverändernde Entscheidungen treffen, wie er seine Kräfte einsetzt. </p>
<p>Der Film ist unter der Regie von Marc Webb (<em>„(500) Days of Summer“</em>) entstanden und basiert auf der Comicbuchreihe desselben Titels. In der Hauptrolle ist Andrew Garfield (<em>„The Social Network“</em>) als Peter Parker / Spider-Man zu sehen. Neben ihm spielen Emma Stone (<em>„The Help“</em>) als Gwen Stacy und Rhys Ifans (<em>„Anonymus“</em>) als Dr. Curt Connors / Die Echse. Es ist der vierte Spider-Man Film von Columbia Pictures, aber ein Neustart der Serie. Dementsprechend baut <strong>„The Amazing Spider-Man“</strong> nicht auf den Filmen mit Tobey Maguire als freundliche Spinne aus der Nachbarschaft auf, die unter der Regie von Sam Raimi entstanden sind. Der Film kommt am 3. Juli in die deutschen Kinos</p>
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		<title>Gewinnspiel zu &#8220;Mission: Impossible &#8211; Phantom Protokoll&#8221;</title>
		<link>http://www.filmtogo.net/2012/05/15/gewinnspiel-zu-mission-impossible-phantom-protokoll/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 19:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Fortsetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Mission: Impossible]]></category>
		<category><![CDATA[Phantom Protokoll]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Cruise]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist heutzutage überhaupt noch kein Remake mehr? Derzeit überzeugen Jonah Hill und Channing Tatum in einer filmischen Neuauflage der...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11085" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/MI4Szene.jpg" alt="" title="Mission: Impossible - Phantom Protokoll" width="600" height="300" class="size-full wp-image-11085" /><p class="wp-caption-text">© Paramount / Ethan Hunt (Tom Cruise) erklimmt das Burj Khalifa</p></div>
<p>Was ist heutzutage überhaupt noch kein Remake mehr? Derzeit überzeugen Jonah Hill und Channing Tatum in einer filmischen Neuauflage der <em>„21 Jump Street“</em> und Johnny Depp geht in Tim Burtons <em>„Dark Shadows“</em> als Vampir durch die hippen 70er Jahre. Beide Filme beruhen auf erfolgreichen Serien von anno dazumal. Aber während hier die wohl unvermeidbaren Fortsetzungen erst noch gedreht werden müssen – beide Filme enthalten Hinweise auf jeweilige Sequels – hat sich eine andere, auf einer Serie basierende Filmreihe, bereits selbst zu einer erfolgreichen (Film)Serie gemacht: Mit Tom Cruise an der Spitze etablierte sich das <strong>„Mission: Impossible“</strong>-Franchise auch auf der großen Leinwand und emanzipierte sich von seiner Vorlage, der Serie <em>„Kobra, übernehmen sie“</em>, die von 1966 bis 1973 in 171 Episoden produziert wurde. Am 14. Mai erschien der neueste Teil <strong>„Mission: Impossible – Phantom Protokoll“</strong> bei Paramount Home Entertainment auf DVD und Blu-Ray. Neben dem Film gibt es auf der Blu-Ray zwei Stunden Bonusmaterial, die DVD ist etwas geringer mit einigen Featurettes, entfernten Szenen und einem Audiokommentar des Regisseurs Brad Bird ausgestattet. </p>
<p>Eine ausführliche Rezension zu <strong>„Mission: Impossible – Phantom Protokoll“</strong> findet ihr <a href="http://www.filmtogo.net/2011/12/17/filmkritik-zu-mission-impossible-phantom-protokoll/" target="_blank"><u>hier</u></a> auf filmtogo.net.</p>
<p><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/MI4Shirt.jpg" alt="" title="MI4Shirt" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-11086" />Es war keine unmögliche Mission für filmtogo.net euch ein paar Goodies zum Film zu ergattern, die wir nun gerne an euch rausgeben möchten. Wir verlosen zwei <strong>T-Shirts zum Film (Größen: L und M)</strong> sowie einmal die <strong>DVD zu „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“</strong>. Wenn ihr einen der Preise gewinnen wollte (bitte gebt bei den Shirts an, welche Größe ihr bevorzugt), dann schreibt einfach eine eMail an <strong>gewinnspiel[at]filmtogo.net</strong>. Schreibt uns eine kleine Geschichte über eine Sache, die ihr immer für unmöglich hieltet, euch dann aber doch noch gelungen ist. Eure persönliche <em>„Mission: Impossible“</em>-Bewältigung. Der Einsendeschluss ist Sonntag, der 20. Mai 2012. Unter allen Einsendungen werden die zwei Shirts und die DVD verlost.</p>
<p>Hier noch der deutsche Trailer zum Film.</p>
<p><iframe width="610" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/IOvEozWsEMw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Interview mit Kurzfilm-Teilnehmern in Cannes</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 18:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Blaue Pass]]></category>
		<category><![CDATA[Cannes]]></category>
		<category><![CDATA[Emrah Turan]]></category>
		<category><![CDATA[Kristin Nahrmann]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Short Film Corner]]></category>

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		<description><![CDATA[filmtogo.net hatte die Möglichkeit sich mit zwei jungen Filmproduzenten zu treffen, deren neuestes Kurzfilmprojekt namens „Nasnameyek Hêşîn“ oder „The Blue...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><div id="attachment_11079" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/TheBlueIdentity_Großbild.jpg" alt="" title="The Blue Identity_Produktionsteam" width="600" height="300" class="size-full wp-image-11079" /><p class="wp-caption-text">Kristin Nahrmann (links) und Emrah Turan (rechts) - Die Produzenten von &quot;Nasnameyek Hêşîn&quot;</p></div></center></p>
<p>filmtogo.net hatte die Möglichkeit sich mit zwei jungen Filmproduzenten zu treffen, deren neuestes Kurzfilmprojekt namens <strong>„Nasnameyek Hêşîn“</strong> oder <em>„The Blue Identity“</em> bzw. <em>„Der Blaue Pass“</em> für die Short Film Corner bei dem am 16. Mai 2012 startenden <strong>Internationalen Filmfestspielen von Cannes</strong> akzeptiert wurde. In dem 20 Minuten langen Film von Regisseur Mümin Baris geht es um den Alltag zweier kurdischer Flüchtlinge in Berlin. Der Umstand, dass beide nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren können, wird hier aus zwei Perspektiven gezeigt. Beide Männer leben für sich, abgeschieden von der Gesellschaft, in einer kleinen Wohnung. Der eine beschäftigt sich mit seinen Tauben aus der Türkei, der andere lebt für seine Musik. </p>
<p>Die Produzenten – <strong>Emrah Turan</strong> und <strong>Kristin Nahrmann</strong> &#8211; haben sich in diesem Jahr mit ihrer LAYLA Filmproduktion selbständig gemacht und mit Regisseur Baris bereits einen ersten Film gedreht: <em>„Junge Erwachsene mit Epilepsie“</em>.  Turan wurde in Izmir, Türkei geboren und ist dort aufgewachsen. Dort hat er ein Soziologie-Studium abgeschlossen. Derzeit studiert er Interdisziplinäre Medienwissenschaften an der Universität Bielefeld. Hier studiert auch seine Produktionspartnerin Kristin Nahrmann, die derzeit noch ihr Master-Studium in Linguistik absolviert. </p>
<p>Aber hier erst einmal der Trailer zum Kurzfilm <strong>„Nasnameyek Hêşîn“<br />
</strong><br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/40660811" width="610" height="360" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>filmtogo.net hat sich mit den beiden getroffen und kurz mit ihnen über ihren Kurzfilm <strong>„Nasnamayek Hêşîn“</strong> gesprochen, der in kurdischer Sprache gedreht wurde und mit englischen oder deutschen Untertitel – je nach Publikum – gezeigt wird. </p>
<p><strong>filmtogo.net:</strong> Ihr beide habt schon einen Kurzfilm zusammen produziert. Aber euer erstes Projekt war ja eine reine Dokumentation. Nun ist <em>„Der Blaue Pass“</em> eher ein fiktionaler Film, auch wenn er auf wahren Begebenheiten beruht. Inwiefern unterscheidet sich da eure Arbeit als Produzenten von einer Dokumentation zu einem fiktionalen Film?</p>
<p><strong>Kristin Nahrmann:</strong> Dokumentationen erfordern natürlich weitaus mehr Aufwand. Man muss viel mehr Drehorte organisieren. Man muss natürlich ganz anders mit den Protagonisten arbeiten, weil das keine ausgebildeten Schauspieler sind. Man muss irgendwie sensibel sein für das Thema.</p>
<p><strong>filmtogo.net:</strong> Wie habt ihr überhaupt den Regisseur kennengelernt? Es ist jetzt schon euer zweites Projekt, welches ihr mit ihm zusammen realisiert.</p>
<p><strong>Emrah Turan:</strong> Das war ein totaler Zufall. Wir haben ihn auf der Straße kennengelernt. </p>
<p><strong>Kristin Nahrmann:</strong> Das war in Berlin-Kreuzberg. Vor dem Café Kotti.</p>
<p><strong>Emrah Turan:</strong> Dort hat er uns dann von seiner Situation und von seiner Idee erzählt, von der er uns dann überzeugen konnte. Danach haben wir direkt einen neuen Termin gemacht, abends am selben Tag, wo wir nochmal intensiver über miteinander gesprochen haben.</p>
<p><strong>filmtogo.net:</strong> Und jetzt wird bereits euer zweiter Film in der Short Film Corner bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes gezeigt. Wie ist er dahin gekommen?</p>
<p><strong>Emrah Turan: </strong>Wir haben uns ganz einfach beworben. Aber eigentlich haben wir nicht damit gerechnet dass unser Film dort gezeigt wird.</p>
<p><strong>Kristin Nahrmann:</strong> Wir haben vorher eher gedacht, dass es vermessen wäre sich dort zu bewerben. Aber wir haben es einfach versucht. </p>
<p><strong>filmtogo.net:</strong> Und was heißt das für euch, dass <em>„Der Blaue Pass“</em> dort gezeigt wird? Geht es da für euch um Ruhm und Ehre? Was heißt diese Cannes-Ehre für eure weitere Filmproduktion?</p>
<p><strong>Kristin Nahrmann:</strong> Es geht um Kontakte. Es geht darum Kontakte zu knüpfen, ganz gleich ob zu großen Firmen oder zu großen Leuten des Filmbusiness. Das ist der Hauptgrund.</p>
<p><strong>filmtogo.net:</strong> Und gibt es schon weitere Projekte von euch, bei denen euch solche Kontakte zu Gute kommen würden?</p>
<p><strong>Emrah Turan:</strong> Ja, wir haben aber auch schon einen guten Kontakt für unseren neuen Film, der in Kenia gedreht werden soll. Mit dem sprechen wir dann über unser neues Projekt.</p>
<p>filmtogo.net bedankt sich bei den beiden Filmproduzenten für das Interview. Das besagte neue Projekt wird sich mit dem Thema der Epilepsie in Kenia beschäftigen. Auf der Internet-Plattform <a href="http://www.startnext.de/epilepsie-in-kenia" target="_blank"><u>startnext.de</u></a> kann man mehr über das Vorhaben erfahren sowie den Film unterstützen.</p>
<p>Die <strong>Internationalen Filmfestspiele von Cannes</strong> starten am Mittwoch, den 16. Mai 2012 und laufen bis zum Sonntag, den 27. Mai 2012.</p>
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		<title>Kevin Macdonalds Reggae-Dokumentation &#8220;Marley&#8221;</title>
		<link>http://www.filmtogo.net/2012/05/13/kevin-macdonalds-reggae-dokumentation-marley/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 23:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlinale 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>
		<category><![CDATA[Bob Marley]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Macdonald]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder bietet das Leben bekannter Persönlichkeiten den Stoff für sogenannte Biopics, also Filme, in denen Schauspieler in die Rollen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><div id="attachment_11069" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Marley_Großbild.jpg" alt="" title="Marley" width="600" height="300" class="size-full wp-image-11069" /><p class="wp-caption-text">© Studiocanal / Bob Marley (6. Februar 1945 - 11. Mai 1981)</p></div></center></p>
<p style="text-align:justify;">Immer wieder bietet das Leben bekannter Persönlichkeiten den Stoff für sogenannte Biopics, also Filme, in denen Schauspieler in die Rollen von Personen schlüpfen, die für die Weltgeschichte bedeutend sind – oder deren Geschichte es zumindest Wert ist, erzählt zu werden. So wurde James Franco zum Poeten Allen Ginsberg, Leonardo DiCaprio zu J. Edgar Hoover oder das prominenteste Beispiel aus jüngster Zeit: Meryl Streep zu Margaret Thatcher in <em>„Die Eiserne Lady“</em>. Bei diesen vermeintlich biographischen Filmen mischt sich auch immer ein wenig Mythos und fiktionale Hinzudichtung in die Geschichte mit ein. Nicht aber wenn sich ein Filmemacher wie der Schotte <strong>Kevin Macdonald</strong>, für seine Dokumentation <em>„Ein Tag im September“</em> mit dem Oscar ausgezeichnet, durch Archivmaterial arbeitet, Interviews führt und Konzertmitschnitte aneinanderreiht. Daraus entstand die 144 Minuten lange Dokumentation <strong>„Marley“</strong>, in der es der Regisseur schafft, das Leben der Reggae-Ikone Bob Marley von seinen Anfängen in Jamaika bis hin zu großen Auftritten in London offen zu legen und dabei dem Mythos ein filmisches Denkmal zu setzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Und er hat sie alle vor die Kamera bekommen: Ganz gleich ob Bob Marleys erste Lehrerin Margaret James, seine Mutter Cedella Marley Booker, die Mitglieder der Band „The Wailers“, mit denen Marley lange Zeit gemeinsam aufgetreten ist oder seine Ehefrau Rita Marley, sein ältester Sohn, seine Halbschwester und seine Tochter – für <strong>„Marley“</strong> haben sich eine beachtliche Anzahl von Menschen vor der Kamera versammeln lassen, die Anekdoten aus dem Leben des Musikers erzählen können. Nicht zu Unrecht wird an einer Stelle der Doku gesagt, dass Bob es war, der den Namen Marley in die ganze Welt hinausgetragen hat. Das Mindeste was man ihm an Dank nun zukommen lassen kann, ist offenbar dieses filmische Dokument, welches von den Anfängen Bobs in Jamaika ebenso erzählt, wie von seinen späteren, ausverkauften Konzerten in London. Chronologisch arbeitet sich Macdonald durch ein Leben, das mit 36 Jahren nur allzu kurz andauerte, aber mit zahlreichen Erlebnissen dennoch eine ausführliche Betrachtung zulässt. Foto- und Videomaterial aus Archiven bieten genügend Anschauungsmaterial, so dass keiner der Interviewpartner präsenter wirkt als der Mann, um den es hier gehen soll. Alte Interviews, Bilder, Konzertmitschnitte und die stets präsenten Songs, die im Hintergrund dudeln, sorgen dafür, dass der verstorbene Bob Marley hier am lebendigsten von allen Beteiligten wirkt.</p>
<p><div id="attachment_11070" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Marley_Szene1.jpg" alt="" title="Marley" width="300" height="200" class="size-full wp-image-11070" /><p class="wp-caption-text">Bob Marley</p></div>
<p style="text-align:justify;">Marley wird ganz familiär vorgestellt. Aufgewachsen in Nine Mile, St. Ann, einem kleinen Dorf in den Bergen, wird von seiner Kindheit erzählt, bis hin zu seinem 16. Lebensjahr, wo er die ersten Aufnahmen in einem Tonstudio machen darf. Langsam werden seine Dreadlocks zu seiner Identität, die Rastafari-Bewegung kommt in die Gänge, Jamaika erklärt seine Unabhängigkeit und Marley gerät zwischen die Fronten bei politischen Auseinandersetzungen zwischen der People’s National Party (PNP) und der Jamaica Labour Party (JLP). Was so kurz gerafft wie ein schneller Abriss seines Lebens und Wirkens klingt, wird von Macdonald bis ins kleinste Detail ausgeleuchtet. Ganz klassisch reiht er sein vorhandenes Material an die Interviews, erfindet die Doku nicht neu, bleibt bei einer stringenten Erzählform, die <strong>„Marley“</strong> insofern zu Gute kommt, dass so jeder den roten Faden erkennen kann, nicht nur die Marley-Anhänger, die einen großen Teil seiner Geschichte sicherlich schon verinnerlicht haben. Macdonald widmet sich zudem nicht nur der musikalischen Geschichte des Künstlers, sondern auch den politischen Hintergründen Jamaikas und der Herkunft und Geburt des Reggae-Genres. Somit bekommen auch eingefleischte Marley-Anhänger vielleicht noch neue Einblicke in die Gesamtgeschichte geboten, die Bob Marley an keiner Stelle zu einem Anführer einer Kiffer-Bewegung stilisiert. Hiervon ist in <strong>„Marley“</strong> nur am Rande etwas zu sehen, es nimmt genauso wenig einen Teil der Doku ein, wie etwa die immense Merchandise-Produktion, die in heutigen Tagen seine Hinterlassenschaft zu definieren scheint.</p>
<p style="text-align:justify;">Die 144 Minuten hat Kevin Macdonald somit bestmöglich ausgenutzt um sein Vorhaben zu verwirklichen. Ihm ist eine beachtliche Dokumentation gelungen, die durch ihre Laufzeit aber sicher nicht für jedermann geschaffen ist. Man muss schon ein Faible für Bob Marley, zumindest für Reggae-Musik haben, um der Thematik über zwei Stunden folgen zu können. An der Qualität möchte man nicht herumkritisieren, es ist eine geradlinig und gut recherchierte Aufarbeitung, bei der vor allem die Zahl der Zeitzeugen zu beeindrucken weiß. Macdonald ist viel herumgereist um diese Arbeit fertig zu stellen. Seine Bemühungen haben sich gelohnt, denn ein vergleichbares Werk wird man vergebens suchen.</p>
<div align="right"><em>Denis Sasse</em></div>
<hr />
<p><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Marley_Hauptplakat.jpg" alt="" title="Marley_Hauptplakat" width="200" height="283" class="alignleft size-full wp-image-11071" /><strong><br />
<h1>‘Marley‘</h1>
<p></strong> </p>
<p>Originaltitel: Marley<br />
Altersfreigabe: ab 6 Jahren<br />
Produktionsland, Jahr:  USA / GB, 2012<br />
Länge: ca. 144 Minuten<br />
Regie:  Kevin Macdonald<br />
Darsteller: Bob Marley (Archivmaterial), Ziggy Marley, Jimmy Cliff, Cedella Marley, Rita Marley, Cindy Breakspeare, Lee Perry, Lee Jaffe, Chris Blackwell, Bunny Wailer, Constance Marley, Danny Sims, Peter Marley, Diane Jobson, The Wailers</p>
<p><em>Deutschlandstart: 17. Mai 2012<br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.marley.studiocanal.de/" target="_blank">marley.studiocanal.de</a></em></p>
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		<title>Trailer zu William Friedkins &#8220;Killer Joe&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 12:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trailer]]></category>
		<category><![CDATA[Killer Joe]]></category>
		<category><![CDATA[Matthew McConaughey]]></category>
		<category><![CDATA[William Friedkin]]></category>

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		<description><![CDATA[Als die Mutter des 22 Jahre alte Drogendealers Chris seinen Vorrat stiehlt, muss er schnellsten $6000 auftreiben, sonst bringt sein...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="610" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/X9cnYXwGX4U" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Als die Mutter des 22 Jahre alte Drogendealers Chris seinen Vorrat stiehlt, muss er schnellsten $6000 auftreiben, sonst bringt sein Auftraggeber ihn um. Er wendet sich hilfesuchend an seinen Vater und gemeinsam planen sie, sich die Lebensversicherung ihrer Ehefrau und Mutter zu sichern, in dem sie die verhasste Frau umbringen lassen. Hier kommt Detective „Killer“ Joe Cooper ins Spiel, ein bezahlbarer Attentäter, der den Job erledigen soll. Allerdings können Chris und sein Vater den Mann nicht bezahlen, woraufhin Joe die jüngere Schwester Dottie ins Visier nimmt. Der Auftragskiller möchte Dottie als sexuelle Gespielin behalten, bis seine Rechnung bezahlt ist. Eine Zeit lang schaut Chris sich das Spiel an, schon bald aber möchte er die Sache beenden. Allerdings ist es bereits zu spät. Seine Mutter ist tot, aber das Vermögen aus der Lebensversicherung geht an ihren neuen Freund, nicht an die Familie. Joe will aber immer noch sein Geld haben und nimmt die Dinge nun selbst in die Hand.</p>
<p><strong>„Killer Joe“</strong> feierte seine Premiere auf den 68. Filmfestspielen von Venedig und wurde auf dem 2011er Toronto International Film Festival gezeigt. Als Regisseur fungierte <strong>William Friedkin</strong>, der bereits 1973 mit <em>„Der Exorzist“</em> einen Klassiker erschuf. Das Drehbuch zum Film kommt von Tracy Letts, die auch 1993 das gleichnamige Bühnenstück schrieb, auf das der Film basiert. In dem Film sind Matthew McConaughey, Emile Hirsch, Juno Temple, Thomas Haden Church und Gina Gershon zu sehen. <strong>„Killer Joe“</strong> hat noch keinen deutschen Starttermin, im Umland (Frankreich, Niederlande, Belgien) startet der Film im August/September dieses Jahres.</p>
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		<title>Trailer zu Disneys &#8220;The Odd Life of Timothy Green&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 11:45:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trailer]]></category>
		<category><![CDATA[Disney]]></category>
		<category><![CDATA[Jennifer Garner]]></category>
		<category><![CDATA[Odd Life of Timothy Green]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Hedges]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="610" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/ctiZ71gOtpc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Cindy und Jim Green sind ein kinderloses Pärchen, die frustriert sind, dass sie keine Kinder bekommen können. Eines Abends erträumen sie sich ihren Wunsch-Nachwuchs, schreiben die Dinge auf Zettel, die sie sich für ihr Kind wünschen würden und vergraben sie in einer Box im Garten. Nach einer stürmischen Nacht steht ein zehn Jahre alter Junge in ihrem Haus, der behauptet ihr Sohn zu sein. Schon bald finden die Greens heraus, dass Timothy ein ganz besonderer Junge ist. </p>
<p><strong>„The Odd Life of Timtohy Green“</strong> ist ein Disney Fantasydrama von Regisseur Peter Hedges (“Pieces of April”, “Dan – Mitten im Leben”). Als Green-Familie sind <strong>Jennifer Garner</strong>, <strong>Joel Edgerton</strong> und „Dan – Mitten im Leben“-Jungdarsteller <strong>Cameron Adams</strong> als Timothy zu sehen. In weiteren Rollen sind David Morse, Rosemarie DeWitt, Ron Livingston und Common zu sehen. <strong>„The Odd Life of Timothy Green“</strong> ist ab dem 8. November 2012 in den deutschen Kinos zu sehen.</p>
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		<title>Ferrell vs. Galifianakis in Trailer zu &#8220;The Campaign&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 11:24:28 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Trailer]]></category>
		<category><![CDATA[Campaign]]></category>
		<category><![CDATA[Jay Roach]]></category>
		<category><![CDATA[Will Ferrell]]></category>
		<category><![CDATA[Zach Galifianakis]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kongressabgeordnete Cam Brady hat seit vielen Jahren sein Amt inne, da es ihm ein leichtes ist, ohne Konkurrenz immer...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="610" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/eZkoRpU64tI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Kongressabgeordnete Cam Brady hat seit vielen Jahren sein Amt inne, da es ihm ein leichtes ist, ohne Konkurrenz immer wiedergewählt zu werden. Nach einem öffentlichen Ausrutscher, der ausgerechnet vor den Neuwahlen stattfindet, organisieren eine Gruppe von superreichen Firmenbossen einen rivalisierenden Kandidaten um Brady abzusetzen und selbst die Kontrolle zu erlangen. Um das zu gewährleisten, sichern sie sich den naiven Marty Huggins als Gegenkandidaten, der bisher nur als der Leiter des lokalen Tourismus Centers in Erscheinung trat. Zuerst scheint Marty eine ungewöhnliche Wahl zu sein, aber mit der Hilfe seiner Geldgeber, einem knallharten Kampagnen-Manager und den politischen Verbindungen in seiner Familie, wird Marty zu einem ernstzunehmenden Gegner für Cam Brady. </p>
<p><strong>„The Campaign“</strong> ist eine Komödie von Regisseur <strong>Jay Roach</strong>, zu dessen bisherigen Filmen die <em>„Austin Powers“</em>-Trilogie, <em>„Meine Braut, ihr Vater und ich“</em> sowie die Fortsetzung <em>„Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich“</em> und zuletzt <em>„Dinner für Spinner“</em> zählen. In den Hauptrollen sind <strong>Will Ferrell</strong> und <strong>Zach Galifianakis</strong> zu sehen. In Nebenrollen spielen Jason Sudeikis, Brian Cox, John Lithgow und Dan Aykroyd. <strong>„The Campaign“</strong> läuft ab dem 4. Oktober 2012 in den deutschen Kinos.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ben Afflecks dritte Regiearbeit &#8220;Argo&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 01:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Argo]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Affleck]]></category>
		<category><![CDATA[Trailer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ben Affleck hat als Regisseur ein Faible für starke Geschichten, angesiedelt im Milieu des Verbrechens. 2007 adaptierte er in seinem...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><div id="attachment_11041" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Argo_Bild11.jpg" alt="" title="Argo" width="600" height="300" class="size-full wp-image-11041" /><p class="wp-caption-text">© Warner / Ben Affleck als Tony Mendez in seinem Film &quot;Argo&quot;</p></div></center></p>
<p><strong>Ben Affleck</strong> hat als Regisseur ein Faible für starke Geschichten, angesiedelt im Milieu des Verbrechens. 2007 adaptierte er in seinem Regiedebüt <em>„Gone Baby Gone“</em> den gleichnamigen Detektivroman des amerikanischen Schriftstellers Dennis Lehane, auf dessen Konto auch Vorlagen für die Filme <em>„Mystic River“</em> (Clint Eastwood, 2003) und <em>„Shutter Island“</em> (Martin Scorsese, 2010) gehen. Sein zweites Werk lehnte Affleck an den Roman „Prince of Thieves“ von Chuck Hogan an – der mit Regisseur Guillermo Del Toro die Trilogie „The Strain“, „The Fall“ und „The Night Eternal“ schrieb. Daraus wurde <em>„The Town“</em>. Am 20. September 2012 folgt mit <strong>“Argo”</strong> das dritte Werk von <strong>Ben Affleck</strong> als Regisseur, in dem er sich nicht an einem Buch als Vorlage orientiert, sondern an einem Artikel, der von dem US-Magazin „Wired“ publiziert wurde. </p>
<p>Im April 2007 berichtete das „Wired“-Magazin in dem Artikel <em>„How the CIA used a fake Sci-Fi flick to rescue Americans from Tehran“</em> von Joshuah Bearman über eine Geheimaktion, mit der sechs Amerikaner am Rande der Geiselnahme von Teheran in Sicherheit gebracht werden sollten. Ein Umstand, der erst Jahre später bekannt gemacht wurde – die Geiselnahme um 66 Amerikaner, die 444 Tage festgehalten wurden, dauerte vom 4. November 1979 bis zum 20. Januar 1981 an. Bei der Rettung der fünf Diplomaten und dem Amerikaner aus Teheran, arbeitete die Central Intelligence Agency (CIA) der USA mit der kanadischen Regierung zusammen. Die Diplomaten entkamen einer Geiselhaft während der Übergriffe auf die Botschaft der Vereinigten Staaten am 4. November 1979, bei dem islamistische Studierende und Militante das Personal Gefangen nahmen. Die Diplomaten befanden sich gerade im Konsulat, ein separates Gebäude auf dem Gelände der Botschaft, als die Studierenden über die Mauern kletterten und ihren Angriff starteten. Gemeinsam mit einem Amerikaner, konnten die Diplomaten in Teherans Straßen flüchten. Als sich die sechs Männer der großen Menschenmasse gegenüber sahen, flüchteten sie zuerst in die Wohnung von Robert Anders, der zu den flüchtenden Männern gehörte. Von hier an begann eine Flucht von Haus zu Haus, die fünf Tage andauerte. Nach bereits drei Tagen fiel die Regierung von Mehdi Bazargan und es wurde klar, dass die Tortur nicht in ein paar Tagen vorüber gehen würde. Ohne Geld und Platz, wo die Sechs noch hätten hingehen können, kontaktierte Robert Anders seinen alten Freund, Tennispartner und kanadischen Beamten bei der Einwanderungsbehörde, John Sheardown. Er gewährte ihnen Unterschlupf in seinem Haus. Der kanadische Botschafter Ken Taylor kam hinzu und die Gruppe wurde aufgeteilt. Lee Schatz vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium stieß zwei Wochen später zu Taylor und den anderen. Er hatte die Zeit bisher auf dem Fußboden der schwedischen Botschaft verbracht. </p>
<p><div id="attachment_11036" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Argo_Bild3.jpg" alt="" title="Argo" width="300" height="200" class="size-full wp-image-11036" /><p class="wp-caption-text">Ben Affleck und seine Männer</p></div>Botschafter Taylor kontaktierte die kanadische Außenministerin Flora MacDonald und Premierminister Joe Clark, die den Flüchtlingen Hilfe zusagten. Sie entschieden, dass die sechs Amerikaner mit einem internationalen Flug und kanadischen Pässen aus dem Iran geflogen werden sollten. Um dieses Vorhaben zu realisieren, versammelte sich das kanadische Parlament in ihrer ersten Geheimsitzung seit dem zweiten Weltkrieg. Es wurde der Ratsbeschluss erteilt, dass kanadische Pässe an die Amerikaner vergeben werden sollten. Diese, von der CIA gefälschten Visums, sollten zur Flucht aus dem Iran verhelfen. Die CIA beauftragte ihren Experten Tony Mendez, der einen entsprechenden Hintergrund für die Geschichte erschaffen sollte. Er fälschte Dokumente, beschaffte die passende Kleidung und das Material, um die sechs Amerikaner unerkannt aus dem Land schmuggeln zu können. Mendez arbeitete hierbei eng mit Angestellten der kanadischen Regierung aus Ottawa zusammen, denen er so viele Informationen als Diplomatenpost zukommen ließ, wie es ihm möglich war, bevor er mit einem Assistenten nach Teheran flog. Es gab viele verschiedene Pässe und Identitäten, die für viele unterschiedliche Szenarien einer Rettungsaktion ausgereicht hätten. Aber bei der Geschichte, die am Ende ausgewählt wurde, nahmen die sechs Amerikaner die Plätze einer Hollywood-Crew ein, die auf der Suche nach geeigneten Drehorten war. Der Film, für den diese Orte gefunden werden sollten, wurde <strong>„Argo“</strong> betitelt. </p>
<p>1981 entstand unter der Regie von Lamont Johnson der Fernsehfilm <em>„Escape from Iran: The Canadian Caper“</em>, eine erste Aufarbeitung der Geschichte, bei der Key Taylor und John Sheardown von Gordon Pinsent und Chris Wiggins gespielt wurden. Die in Deutschland geborene und in Ottawa aufgewachsene Schriftstellerin Laura Scandiffio schrieb 2003 beruhend auf den Ereignissen die Kurzgeschichte „Fugitives in Iran“. 2007, noch im selben Jahr wie der „Wired“-Artikel erschien, planten George Clooney, Grant Heslov und David Klawans als Produzenten ein entsprechendes Filmprojekt. Im Februar 2011 wurde dann bekannt gegeben, dass <strong>„Argo“</strong> unter der Regie von Ben Affleck entstehen würde. Der erste Schauspieler, der für den Film verpflichtet werden konnte, war Alan Arkin. Er ist in der Rolle des Hollywood-Produzenten Lester Siegel zu sehen, der die <strong>„Argo“</strong>-Operation mit seiner Produktionsfirma deckt. Für weitere Rollen wurden Bryan Cranston, John Goodman, Kyle Chandler, Taylor Schilling, Victor Garber, Clea DuVall, Chris Messina und Tom Lenk engagiert. Ben Affleck selbst ist in der Rolle des Tony Mendez zu sehen. Nachdem die Besetzung komplett war, begannen die Dreharbeiten in Los Angeles, Istanbul und vor Ort in Washington bei der CIA und dem Außenministerium. </p>
<p>Anfang Mai 2012 wurde der erste Filmtrailer zu <strong>„Argo“</strong> veröffentlicht. </p>
<p><iframe width="610" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/33QX0U725Kg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Film befand sich auf der “Black List 2010”, wo die besten, nicht produzierten Drehbücher eines Jahres gelistet werden. Was Ben Affleck aus dem Material herausholen kann, ist ab dem 20. September 2012 in den deutschen Kinos zu sehen.</p>
<p><u><a href="http://www.wired.com/wired/archive/15.05/feat_cia.html" target="_blank">Link zum Artikel im &#8220;Wired&#8221;-Magazin</a></u></p>
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		<item>
		<title>&#8220;Der Diktator&#8221; oder eine Ode an Kim Jong-il</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 21:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Ali G]]></category>
		<category><![CDATA[Borat]]></category>
		<category><![CDATA[Brüno]]></category>
		<category><![CDATA[Diktator]]></category>
		<category><![CDATA[Sacha Baron Cohen]]></category>
		<category><![CDATA[Wadiya]]></category>

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		<description><![CDATA[Seine ersten filmischen Gehversuche durfte man noch nicht als Schauspielerei betrachten. Es waren vielmehr verkleidete Albereien, die Sacha Baron Cohen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><div id="attachment_11023" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Der-Diktator_Großbild.jpg" alt="" title="Der Diktator" width="600" height="300" class="size-full wp-image-11023" /><p class="wp-caption-text">© Paramount / Admiral General Aladeen (Sacha Baron Cohen) lässt sich von den buhenden New Yorkern feiern.</p></div></center></p>
<p style="text-align:justify;">Seine ersten filmischen Gehversuche durfte man noch nicht als Schauspielerei betrachten. Es waren vielmehr verkleidete Albereien, die <strong>Sacha Baron Cohen</strong> bekannt machten. Deshalb musste man sie nicht minder ernst nehmen, denn er zeigte die erschreckende Wahrheit über viele noch real existierende Denkstrukturen und entlockte seinen Opfern unfassbar unaufgeklärte Kommentare über Antisemitismus oder Homosexualität. Dabei griff er auf Figuren zurück, die er bereits zu seiner Anfangszeit in der <em>„Ali G Show“</em> erschaffen hatte: Den aus Kasachstan stammenden Fernsehjournalisten Borat und den homosexuellen, österreichischen Modejournalisten Brüno. Mit <strong>„Der Diktator“</strong> ist er zum ersten Mal nicht als Journalist unterwegs, zum ersten Mal umgibt er sich mit realen Schauspielern, nicht mit Menschen von der Straße, zum ersten Mal spielt der Komiker nach Drehbuch. Wer sollte es ihm verübeln? Nach einer kleinen Rolle in Tim Burtons <em>„Sweeney Todd“</em> und einer starken Performance in Martin Scorseses <em>„Hugo Cabret“</em> kann sich Sacha Baron Cohen noch so gut verkleiden, sein Bekanntheitsgrad steht ihm inzwischen für Werke wie <em>„Borat“</em> oder <em>„Brüno“</em> im Weg. Er hat das Beste aus diesem Umstand herausgeholt.</p>
<p style="text-align:justify;">In <strong>„Der Diktator“</strong> ist er der Machthaber seines eigenen kleinen – fiktiven – Landes namens Wadiya, dessen Bürger nach seiner eigenen Aussage gerne unterdrückt werden und vor den Grauen der Demokratie beschützt werden müssen. Dann wird Admiral General Aladeen aber nach Amerika geladen, um sich vor den Vereinten Nationen für sein nukleares Atomprogramm zu rechtfertigen. Dort angekommen wird er aber kurzerhand gekidnappt und durch einen ihm zum Verwechseln ähnlich aussehenden Ziegenhirten ersetzt. Aladeen findet sich daraufhin obdachlos in New York wieder, bis er auf Zoe trifft, die Besitzerin eines veganen Öko-Ladens. Sie bietet ihm Asyl und einen Job. Admiral General Aladeen freundet sich zwar langsam mit den Ansichten Zoes an, behält aber immer sein Ziel vor Augen: Die Ansprache vor den Vereinten Nationen und die Verteidigung seiner Diktatur gegenüber der demokratischen Schreckensherrschaft.</p>
<p><div id="attachment_11024" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Der-Diktator_Szene1.jpg" alt="" title="Der Diktator" width="300" height="200" class="size-full wp-image-11024" /><p class="wp-caption-text">Ben Kingsley (links), Sacha Baron Cohen (mitte) und John C. Reilly (rechts)</p></div>
<p style="text-align:justify;">Man darf gerne skeptisch sein. Ist Sacha Baron Cohen immer noch so lustig wie in seinen bisherigen Filmen? Bleibt der Humor so scharfzüngig, enthüllend und politisch Unkorrekt? Die Entwarnung wird hiermit gegeben. Eigentlich hat sich nicht viel verändert. Der Komiker schlüpft einfach nur in ein neues Kostüm, hat einen neuen Akzent erlernt und führt den Zuschauern einen weiteren Missstand vor Augen – davon gibt es bekanntlich genug in der Welt. Dieses Mal nach Drehbuch, von ihm selbst gemeinsam mit Alec Berg, David Mandel und Jeff Schaffer (<em>„Ein Kater macht Theater“</em>) geschrieben. Das ist kein Manko des Films, sondern ein klarer Fortschritt. Dieselbe Masche hätte beim dritten Anlauf sicher nicht mehr so gut funktioniert, es wäre nur eine weitere <em>„Baron Cohen Reportage“</em> auf der großen Leinwand gewesen. Auch Michael Moore ist irgendwann langweilig geworden. Deshalb wird gar nicht erst der Versuch unternommen reale Menschen vor die Kamera zu bekommen, was hinsichtlich der Thematik sicherlich auch nicht ganz so einfach geworden wäre. Denn die Witze gehen klar auf die Kosten der amerikanischen – wenn nicht gar weltweiten – Demokratie, die Admiral General Aladeen zum Ende des Films als eine gut funktionierende Diktatur entlarvt.</p>
<p style="text-align:justify;">Dabei gönnt er sich nur selten eine Pause, der Film reiht Anschlag an Anschlag, wenn man die Witzchen von Baron Cohen als solche definieren möchte. Und es ist der groß angelegten &#8211; vor allem aber intelligenten &#8211; Werbemaschinerie von Paramount zu verdanken, dass die Zuschauer trotz überdurchschnittlich hoch frequentiertem Einsatz von Filmtrailern in Kino-Vorprogrammen, dennoch viele Scherze zu erwarten haben, die im Vorfeld noch nicht in Vorschauen gezeigt wurden. Ganz im Gegenteil: Die im Filmtrailer zu sehende Szene eines sportlichen Lauf-Wettkampfs, bei dem Admiral General Aladeen seine Kontrahenten erschießt um als Sieger auf dem Treppchen zu landen, Megan Foxs Beschwerde über die Diamanten, die sie als Bezahlung für sexuelle Dienste erhält oder der Einzug Aladeens in New York, bei dem er die Stadt als Geburtsort von AIDS betitelt – all diese Szenen sind im Film entweder gänzlich nicht zu sehen oder einem Neuschnitt zum Opfer gefallen. Ein guter Schachzug, denn wer seit Monaten die vielen unterschiedlichen Anheizer auf den Film sehen konnte, braucht gar nicht erst darauf zu warten, diese im Film wiederzufinden. Es entfällt der <em>„Alles schon gesehen“</em>-Effekt.</p>
<p><div id="attachment_11025" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Der-Diktator_Szene2.jpg" alt="" title="Der Diktator" width="300" height="200" class="size-full wp-image-11025" /><p class="wp-caption-text">Anna Faris</p></div>
<p style="text-align:justify;">Die Ausnahme bildet ein Helikopter-Flug, den Aladeen mit einem seiner vertrauten Anhängern aus der Heimat macht. Zumindest in den USA sympathisiert er mit diesem Mann,  den er in Wadiya eigentlich tot sehen wollte, nachdem er eine Atombombe mit runder Spitze konstruierte, was nicht in das von Cartoons geprägte Weltbild des Diktators passte, wo die Spitze gefälligst auch spitz zu sein hat. Nun sitzen diese beiden Männer mit einem typisch übergewichtigen, amerikanischen Pärchen in einem Helikopter, unterhalten sich in ihrer eigenen Sprache miteinander und lassen nur ab und zu Wortfetzen wie <em>„9/11“</em> und <em>„2012“</em> (Aladeen hat sich eine neue 2012er Version des 911 Porsche zugelegt) oder <em>„Freiheitsstatue“</em> verlauten (wo die Aussicht wunderbar sein soll), gespickt mit einem freundlichen <em>„Kaboom“</em> (gemeint ist ein Feuerwerk über besagter Freiheitsstatue) und diabolischen Gelächter (eigentlich nur amüsierte Freude). Genau hier finden sich die Motive aus vorherigen Baron Cohen Auftritten wieder. Er versucht zu Empören, Grenzen zu überschreiten. Er traut sich noch immer, was andere Filmemacher nur mit Samthandschuhen anfassen würden. So bekommen sowohl die Politiker eins auf die Mütze, als aber auch ihre stets demonstrierenden Gegner, die hier aus Veganern, Weltverbesserern und Homosexuellen bestehen. Hier fügt sich auch Schauspielerin Anna Faris als Zoe gut ein, die den Machthaber ohne seinen Bart nicht erkennt, obwohl sie wenige Minuten zuvor noch gegen seine diktatorischen Vorgehensweisen demonstriert hat. Mit haarigen Achseln erobert sie sogar langsam das Herz von Aladeen, der sich so sehr nach Liebe sehnt, aber in seiner Heimat jeden Abend allein zu Bett gehen muss. In einem starken Moment von <strong>„Der Diktator“</strong> klebt er ein kleines Megan Fox-Erinnerungsfoto an die Wand, die Kamera zoomt zurück und zeigt das gesamte Ausmaß seiner Liaisons: Da finden sich auch Oprah Winfrey und Arnold Schwarzenegger auf der gigantischen Foto-Wand wieder. Zum Schluss gibt es dann das versöhnliche Ende, nicht aber als ausufernde kitschige Romanze, die in <strong>„Der Diktator“</strong> auch gänzlich fehl am Platz gewesen wäre. Das wussten auch die Macher, treiben es zur Spitze, relativieren sich dann aber wenig später und belassen es bei Aladeen als unverbesserlichen Diktator, der erfolgreich sein Land gegen die Diktatur namens Demokratie aus den USA verteidigt hat.</p>
<p style="text-align:justify;"> <strong>„Der Diktator“</strong> leistet weiterhin den kritischen Kommentar, der durch Sacha Baron Cohen in „Borat“ und „Brüno“ bereits etabliert wurde. Er kennt keine Grenzen, nimmt kein Blatt vor den Mund und macht keinen Unterschied zwischen den Menschen, die er kritisiert und denen, die mit ihm gemeinsam Kritik üben. So bekommt jeder sein Fett weg, dieses Mal halt eben nur durch ein Drehbuch geplant, welches Gastauftritte von echten Schauspielern wie <em>„Hugo Cabret“</em>-Kollege Ben Kingsley oder John C. Reilly beinhaltet. Das wirkt nicht falsch oder eines Baron Cohen nicht würdig, sondern immer noch sehr amüsant und unterhaltsam – sofern man sich für diese wirklich abgrundtief schwarze Form des Humors (mitsamt Wii-Version des Münchner Olympia-Attentats) begeistern kann.</p>
<div align="right"><em>Denis Sasse</em></div>
<hr />
<p><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Der-Diktator_Hauptplakat.jpg" alt="" title="Der Diktator_Hauptplakat" width="200" height="283" class="alignleft size-full wp-image-11027" /><strong><br />
<h1>‘Der Diktator‘</h1>
<p></strong> </p>
<p>Originaltitel: The Dictator<br />
Altersfreigabe: noch nicht FSK geprüft<br />
Produktionsland, Jahr:  USA, 2011<br />
Länge: ca. 83 Minuten<br />
Regie:  Larry Charles<br />
Darsteller: Sacha Baron Cohen, Ben Kingsley, John C. Reilly, Anna Faris, Megan Fox, B.J. Novak, Olivia Dudley, Aasif Mandvi</p>
<p><em>Deutschlandstart: 17. Mai 2012<br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.derdiktator-film.de/" target="_blank">derdiktator-film.de</a></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Dark Shadows&#8221; oder Vampire, Werwölfe, Geister &amp; Hexen</title>
		<link>http://www.filmtogo.net/2012/05/10/dark-shadows-oder-vampire-werwolfe-geister-hexen/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 23:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Danny Elfman]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Shadows]]></category>
		<category><![CDATA[Helena Bonham Carter]]></category>
		<category><![CDATA[Johnny Depp]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Burton]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein mit Nebelschwaden umschlossenes Schiff an einem Hafen am Ende des 18. Jahrhunderts. Langsam fährt die Kamera über das Deck...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><div id="attachment_11006" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Dark-Shadows_Großbild.jpg" alt="" title="Dark Shadows" width="600" height="300" class="size-full wp-image-11006" /><p class="wp-caption-text">© Warner Bros. / Helena Bonham Carter, Chloe Moretz, Eva Green, Gully McGrath, Bella Heathcote, Johnny Depp, Ray Shirley, Jackie Earle Haley, Jonny Lee Miller &#038; Michelle Pfeiffer (von links nach rechts) in &quot;Dark Shadows&quot;</p></div></center></p>
<p style="text-align:justify;">Ein mit Nebelschwaden umschlossenes Schiff an einem Hafen am Ende des 18. Jahrhunderts. Langsam fährt die Kamera über das Deck des gruselig märchenhaft inszenierten Bildes. Der Zuschauer erwartet nun entweder das Auftauchen von Captain Jack Sparrow oder Sweeney Todd, dem teuflischen Barbier aus der Fleet Street, der 2007 ebenfalls über ein Schiff seinen Weg nach London fand. Zumindest beim letztgenannten Film arbeiteten Regisseur <strong>Tim Burton</strong> und Schauspieler <strong>Johnny Depp</strong> zum wiederholten Mal zusammen. Die Szenerien ähneln sich immer wieder: Ein verschroben, merkwürdiger Außenseiter wird mit einer fremden Welt in Kontakt gebracht. Zumeist ist es Johnny Depp, der mit Scherenhänden (<em>„Edward mit den Scherenhänden“</em>), Lupenbrille (<em>„Sleepy Hollow“</em>) oder Rasiermesser (<em>„Sweeney Todd“</em>) den Idealtypus für einen Burton-Film verkörpert. Dann wären da noch Burton-Ehefrau <strong>Helena Bonham Carter</strong> und Komponist <strong>Danny Elfman</strong> um die Filmfamilie komplett zu machen. Und auch für <strong>„Dark Shadows“</strong>, der Adaption einer 60er Jahre Fernsehserie, die als früher Bestreiter der Mystery-Begeisterung gilt, sind all diese Publikumslieblinge wieder zusammen gekommen. Es fehlt nur die düstere Märchenwelt, die einer hippen 70er Jahre Sex, Drugs &#038; Rock ‘n‘ Roll-Attitüde weichen musste &#8211; sehr zum Leidwesen des Films.</p>
<p style="text-align:justify;">Dabei beginnt alles im noch atmosphärischen Jahr 1750, wo die Collins Familie von England aus in See sticht, um in Amerika ein neues Leben zu beginnen. Hier baut sich die Familie ein Fischerei-Imperium auf und Sohnemann Barnabas Collins (<strong>Johnny Depp)</strong> verfügt zwei Jahrzehnte später über Reichtum und Ansehen. Aber der unverbesserliche Frauenheld verliebt sich ausgerechnet in die schöne Josette (<strong>Bella Heathcote</strong>) und bricht damit Angelique (<strong>Eva Green</strong>) das Herz. Diese stellt sich als Hexe heraus, verflucht den jungen Mann und verwandelt ihn in einen Vampir, der lebendig begraben für seinen Verrat zahlen soll. Erst zwei Jahrhunderte später wird Barnabas durch Zufall aus seiner Gruft befreit und in die Welt des Jahres 1972 entlassen. Als er in sein altes Anwesen zurückkehrt, findet er nur noch die Ruinen des einst prachtvollen Anwesens vor. Auch seinen Nachfahren geht es nicht besser, die Familie wird nur von der Matriarchin Elizabeth Collins (<strong>Michelle Pfeiffer</strong>) zusammen gehalten. Ihr vertraut Barnabas an, wer er tatsächlich ist. Aber schon bald zieht sein merkwürdiges Verhalten auch die Neugier der versoffenen Hauspsychiaterin (<strong>Helena Bonham Carter</strong>) auf sich. Trotzdem verliert der Vampir dadurch nicht sein eigentliches Ziel aus den Augen: Er will den Familiennamen wieder zu seinem ursprünglichen Glanz verhelfen und die Hexe, die auch 200 Jahre später noch unter den Dorfbewohnern weilt, endlich loswerden.</p>
<p><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Dark-Shadows_Szenebild1.jpg" alt="Johnny Depp &amp; Michelle Pfeiffer" title="Dark Shadows" width="300" height="200" class="alignleft size-full wp-image-11007" />
<p style="text-align:justify;">Und auch Tim Burton hätte seine Hexe ab und an mal loswerden sollen, ebenso wie den Vampir Barnabas. Man merkt deutlich, welche Figuren der Regisseur bevorzugt. Wieder steht Johnny Depp ganz im Mittelpunkt, bekommt mit Eva Green eine starke Gegnerin entgegen gestellt und Helena Bonham Carter absolviert den üblichen Nebenauftritt. Was sonst eine sichere Erfolgsformel ist, versackt hier aufgrund eines ganzen Ensembles, das gerne mehr zu tun bekommen hätte. So reihen sich unfertige Handlungsstränge und nicht zu Ende geführte Ideen aneinander, die eher unter der starken Depp/Green-Fokussierung leiden als von ihr zu profitieren. Michelle Pfeiffer gibt die starke Hausherrin, Tochter Chloe Moretz die unausstehliche Göre, deren Pubertät etwas anders abläuft als bei anderen Mädchen, Jackie Earle Haley ist der trinkende Tunichtgut im Kürbisbeet und Jonny Lee Miller der diebische Rabenvater &#8211; auf dem Papier sicherlich alles höchst detailliert ausgearbeitete Figuren, im Film aber gönnt man ihnen nur wenig Zeit sich zu entfalten. Allenfalls die Newcomerin Bella Heathcote („In Time“) bekommt durch kleine Rückblenden eine tiefere Story zugesprochen, die jedoch auch nicht so weit thematisiert wird, als dass man die Gouvernante von David Collins als ebenso relevante Figur ansehen dürfte wie Barnabas. Nun könnte man argumentieren, dass Tim Burton stets Spaß daran hatte Johnny Depp zu inszenieren. Dann aber wird hierfür in <strong>„Dark Shadows“</strong> zu oft die <em>„Blut ist dicker als Wasser“</em>-Karte ausgespielt. Familiär soll das Filmchen wirken, Zusammenhalt und Gemeinschaftsgefühl vermittelt werden – ganz allein durch Johnny Depp, das ist der Fehler. Tim Burton hätte sich nur aus dem vertrauten Terrain einer One-Man-Show hinaus bewegen und sein Ensemble einsetzen müssen, dann hätte er eine interessante Geschichte erschaffen können.</p>
<p style="text-align:justify;">Hier aber spart er sich den Einsatz seiner Figuren bis zum Ende auf. Das Finale rutscht dann wieder zurück in die kuriose Phantastik, für die Burton bekannt ist. Vorher vermisst man ein wenig die düster, morbide Stimmung, die auch der Collins-Familie gut getan hätte. Stattdessen verliert sich der Regisseur nicht in seinen eigenen Bildern, sondern in solchen, wie sie offenbar schon in <em>„Alice im Wunderland“</em> durch die Einmischung des Disney-Konzerns entstanden sind. Ein wenig zu bunt um ein echter „Burton“ zu sein. Nur der seltene Ausbruch aus den hippen 70er Jahren, dann wenn sich die leidvolle ménage à trois um Barnabas, Hexe Angelique und Gouvernante Josette an einer stürmischen Klippe mit einem merkwürdig verformten Baum aufhalten, lässt das Bilderbuch-Märchen wieder aufleben.</p>
<p><div id="attachment_11008" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Dark-Shadows_Szenebild2.jpg" alt="" title="Dark Shadows" width="300" height="169" class="size-full wp-image-11008" /><p class="wp-caption-text">Eva Green</p></div>
<p style="text-align:justify;">In diesem Märchen, wäre es denn eins geworden, hätte Eva Green als Angelique hervorragend hinein gepasst, ihre Figur fügt sich noch am ehesten in die vergangenen Welten des Tim Burton ein. Bereits in <em>„Der goldene Kompass“</em> funktionierte die französische Schauspielerin hervorragend in der Rolle der guten Hexe Serafina Pekkala, ihre Darstellung der bösen Hexe bewegt sich qualitativ noch weit über diesem Auftritt aus dem Jahre 2007. Sie ist Burtons Kommentar zum Model-Wahn, ein Porzellanpüppchen, eine Furie und Zicke, die ihren Willen mit aller Macht durchsetzen möchte. Und davon hat sie ein wenig mehr als die herkömmliche <em>„Next Topmodel“</em>-Teilnehmerin. Green spielt wunderbar das seelenlose, von Rache besessene Wesen, das äußerlich zwar hübsch erscheint, ein Blick hinter die Fassade aber wörtlich Risse in ihr Auftreten reißt und einen Blick in die innerlich verkümmerte Frau zulässt. Fast schon möchte man so weit gehen zu sagen, dass Eva Green hier sogar Johnny Depp die Show stiehlt.</p>
<p style="text-align:justify;"> <strong>„Dark Shadows“</strong> ist nicht der beste Tim Burton-Film, vielleicht sogar die bisher enttäuschendste Zusammenarbeit des Regisseurs mit seiner Stammbesetzung. Sicherlich sind hier und da typische Burton-Momente versteckt, Bilder und Humor, wie wir sie kennen. Besondere Momente entstehen genau dann, wenn überspitzte Dialoge wie aus einer Soap Opera, wie die Serienvorlage auch eine ist, entnommen scheinen. Dann geht es um dramatisch aufgebauschte Enthüllungen, ums Fremdgehen, um ein banales Miteinander, welches durch surreale Reaktionen zur Komik getrieben wird. Davon gibt es allerdings viel zu wenig. Tim Burton hatte offenbar viel vor mit <strong>„Dark Shadows“</strong>, hat aber nur die Hälfte hinbekommen.</p>
<div align="right"><em>Denis Sasse</em></div>
<hr />
<p><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Dark-Shadows_Hauptplakat.jpg" alt="" title="Dark Shadows_Poster" width="200" height="283" class="alignleft size-full wp-image-11010" /><strong><br />
<h1>‘Dark Shadows‘</h1>
<p></strong> </p>
<p>Originaltitel: Dark Shadows<br />
Altersfreigabe: ab 12 Jahren<br />
Produktionsland, Jahr:  USA, 2012<br />
Länge: ca. 113 Minuten<br />
Regie:  Tim Burton<br />
Darsteller: Johny Depp, Eva Green, Michelle Pfeiffer, Helena Bonham Carter, Jackie Earle Haley, Jonny Lee Miller, Bella Heathcote, Chloe Moretz, Christopher Lee, Alice Cooper</p>
<p><em>Deutschlandstart: 10. Mai 2012<br />
Offizielle Homepage: <a href="http://wwws.warnerbros.de/darkshadows/index.html" target="_blank">warnerbros.de/darkshadows</a></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nochmal Sacha Baron Cohen in &#8220;Der Diktator&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 10:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Borat]]></category>
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		<category><![CDATA[Diktator]]></category>
		<category><![CDATA[Sacha Baron Cohen]]></category>

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		<description><![CDATA[“Der Diktator” erzählt, wie für Sacha Baron Cohen-Filme à la „Borat“ und „Brüno“ die politisch völlig unkorrekte Geschichte eines Machthabers,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="610" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/y_3gIqvfu5w" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>“Der Diktator”</strong> erzählt, wie für <strong>Sacha Baron Cohen</strong>-Filme à la <em>„Borat“</em> und <em>„Brüno“</em> die politisch völlig unkorrekte Geschichte eines Machthabers, der um jeden Preis verhindern will, dass sein schönes Land, welches er voller Hingabe unterdrückt, ins Chaos der Demokratie gestürzt wird. Nachdem Admiral General Aladeen (<strong>Sacha Baron Cohen</strong>) nach Amerika geladen wird, um sein nukleares Atomprogramm zu rechtfertigen, wird er kurzerhand gekidnapped und durch einen ihm zum Verwechseln ähnlich sehenden Ziegenhirten ersetzt. Der Diktator findet sich daraufhin obdachlos in New York wieder, bis er auf die Besitzerin (<strong>Anna Faris</strong>) eines veganen Öko-Ladens trifft, die ihm Asyl bietet. Aber Admiral General Aladeen duldet kein Asyl, er will seine 14-stündige Rede vor den Vereinten Nationen halten.</p>
<p>Die nordafrikanische Republik Wadiya, die im Film diktatorisch von Admiral General Aladeen unterdrückt wird, ist rein fiktional. Paramount meinte, der Film sei durch den Roman <em>„Zabibah and the King“</em> des irakischen Diktators Saddam Hussein inspiriert, aber die New York Times und <strong>Sacha Baron Cohen</strong> wiederlegten später diese Information. Die Handlung des Films beruht einzig auf dem Drehbuch von Cohen, welches er in Kooperation mit Alec Berg, David Mandel und Jeff Schaffer geschrieben hat. Regie führte Larry Charles, der bereits <em>„Borat“</em> und <em>„Brüno“</em> mit <strong>Sacha Baron Cohen</strong> inszenierte. In weiteren Rollen sind Ben Kinglsey, John C. Reilly, Megan Fox und B.J. Novak zu sehen. <strong>„Der Diktator“</strong> startet am 17. Mai in den deutschen Kinos.</p>
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		<title>Trailer zu Independent-Film &#8220;Crazy Eyes&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trailer]]></category>
		<category><![CDATA[Crazy Eyes]]></category>
		<category><![CDATA[Independent]]></category>
		<category><![CDATA[SXSW Film Festival]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="610" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/bTW48-4W8ZU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zack (<strong>Lukas Haas</strong>) ist ein junger, geschieden lebender Vater, der romantische Gefühle für seine Freundin Rebecca (<strong>Madeline Zima</strong>) entwickelt, die er liebevoll <em>“Crazy Eyes”</em> nennt. Er verbringt aber auch eine Menge Zeit in der Bar seines besten Freundes Dan (<strong>Jake Busey</strong>) und hängt dort mit Autumn (<strong>Tania Raymonde</strong>) ab. Als er versucht eine sexuelle Beziehung mit Rebecca einzugehen, wird ihm klar, wie wichtig ihm das Verhältnis zu seinem Sohn ist, während die Gesundheit seines eigenen Vaters immer schlechter wird. </p>
<p><strong>„Crazy Eyes“</strong> ist eine Independent-Produktion von Regisseur Adam Sherman. Gemeinsam mit Dave Reeves und Rachel Haristy hat dieser auch das Drehbuch zum Film geschrieben. Es ist sein zweiter Film nach seinem Debüt <em>„Happiness Runs“</em> aus 2010. Neben den vier Hauptdarstellern Lukas Haas (<em>„Inception“</em>), Madeline Zima (<em>„Heroes“</em>), Jake Busey (<em>„Starship Troopers“</em>) und Tania Raymonde (<em>„Lost“</em>) spielen außerdem Ray Wise, Ned Bellamy, Valerie Mahaffey und Elena Levon. <strong>„Crazy Eyes“</strong> feierte auf dem diesjährigen <em>SXSW Film Festival</em> seine Premiere und wird am 6. Juli dieses Jahres in ausgewählten Kinos in den USA starten. Ein Deutschlandtermin ist bisher nicht bekannt. </p>
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		<title>Trailer zu Ruben Fleischers &#8220;Gangster Squad&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:35:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trailer]]></category>
		<category><![CDATA[Emma Stone]]></category>
		<category><![CDATA[Gangster Squad]]></category>
		<category><![CDATA[Ruben Fleischer]]></category>
		<category><![CDATA[Ryan Gosling]]></category>

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		<description><![CDATA[“Gangster Squad” ist eine filmische Chronik der Auseinandersetzungen zwischen dem Los Angeles Police Department und der Ostküsten-Mafia, die zwischen den...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="610" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/YGK0ysEPHxI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>“Gangster Squad”</strong> ist eine filmische Chronik der Auseinandersetzungen zwischen dem Los Angeles Police Department und der Ostküsten-Mafia, die zwischen den 1940er und 1950er Jahren versuchte, einen Fuß in die Stadt zu bekommen. Als Regisseur fungiert hierfür <strong>Ruben Fleischer</strong>, der bisher mit <em>„Zombieland“</em> einen Erfolg zu verbuchen hat, zuletzt aber mit <em>„30 Minuten oder weniger“</em> nicht überzeugen konnte. </p>
<p>Nach <em>„Crazy, Stupid, Love“</em> ist es die zweite Liebesgeschichte mit <strong>Ryan Gosling</strong> und <strong>Emma Stone</strong>, die hier in Hauptrollen zu sehen sind. Neben ihnen spielen Sean Penn, Josh Brolin, Anthony Mackie, Giovanni Ribisi, Robert Patrick und Nick Nolte. <strong>“Gangster Squad”</strong> wird ab dem 25. Oktober 2012 in den deutschen Kinos laufen</p>
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		<title>&#8220;Lockout&#8221; oder Sprücheklopfer im All</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 22:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Guy Pearce]]></category>
		<category><![CDATA[Lockout]]></category>
		<category><![CDATA[Luc Besson]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der französische Filmemacher Luc Besson selbst auf dem Regiestuhl sitzt, dann handeln seine Filme zumeist von starken Frauen, die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><div id="attachment_10978" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Lockout_Großbild.jpg" alt="" title="Lockout_Großbild" width="600" height="300" class="size-full wp-image-10978" /><p class="wp-caption-text">© Universum Film / Maggie Grace, Tim Plester und Guy Pearce an Bord der MS One</p></div></center></p>
<p style="text-align:justify;">Wenn der französische Filmemacher <strong>Luc Besson</strong> selbst auf dem Regiestuhl sitzt, dann handeln seine Filme zumeist von starken Frauen, die sich an der Seite eines Mannes ebenso durchsetzungsfähig zeigen, wie das vermeintlich starke Geschlecht. Die kleine Mathilde verblüfft ihren Profikiller Léon, Leeloo aus „Das fünfte Element“ stiehlt ihrem  Begleitschutz Korben Dallas (Bruce Willis) die Show, die dänische Schauspielerin Rie Rasmussen ist in „Angel-A“ ein weitaus größerer Hingucker als der Franzosen Jamel Debbouze und auch Michelle Yeohs Auftritt in „The Lady“ überschattet das starke Spiel von David Thewlis als Ehemann Michael Aris. Als Produzent wiederum scheint Herr Besson eher auf harte Machos zu stehen, die schnell zuschlagen und keinen Gedankengang zu viel machen: die „The Transporter“-Reihe, „From Paris with Love“ oder „96 Hours“ dürften die schlagkräftigsten Beweise hierfür sein. Der Science-Fiction/Action-Hybrid <strong>„Lockout“</strong>, das Spielfilm-Regiedebüt des Duos <strong>James Mather</strong> und <strong>Stephen St. Leger</strong> – besinnt sich auch auf ebendiese Machart, präsentiert dabei allerdings eher stumpfe One-Liner, oberflächliche Charaktere und einen <strong>Guy Pearce</strong>, der verzweifelt und erfolglos versucht gegen all das anzuspielen.</p>
<p><div id="attachment_10979" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Lockout_Szene1.jpg" alt="" title="Lockout" width="300" height="200" class="size-full wp-image-10979" /><p class="wp-caption-text">Die MS One-Insassen</p></div>
<p style="text-align:justify;">Der amerikanische Steuerzahler darf sich freuen, fünfzig Meilen von der Erde entfernt wurde die ausbruchsicherste Gefängnisanstalt der gesamten Zukunft erbaut. Wie Schade, dass ein bloßer Knopfdruck genügt, um allen 497 Insassen der MS One die Freiheit zu schenken (vielleicht liegt deshalb der letzte Zwischenfall auch nur 364 Tage zurück). Die gefährlichsten Verbrecher der Welt, die bis zu diesem Zeitpunkt in einem künstlichen Tiefschlaf lagen, werden just in dem Moment freigesetzt, in dem die US-Präsidententochter Emilie (<strong>Maggie Grace</strong> aus der Fernsehserie „Lost“) auf geheimer humanitärer Mission auf der MS One ist. Da sieht die US-Regierung keine andere Chance als den für einen Mord zu Unrecht verurteilten Snow (<strong>Guy Pearce</strong>) zu engagieren, um die Tochter des Präsidenten aus dieser Hochsicherheits-Hölle zu retten.</p>
<p style="text-align:justify;">Offenbar war Snake Plissken alias Kurt Russell verhindert oder gerade dabei, nach New York und Los Angeles aus einer anderen amerikanischen Großstadt zu entfliehen, die in ein Gefängnis umdekoriert wurde. Bitte niemals „Escape from New Jersey“ mit Hector De La Rosa in der Rolle des Snake Plissken konsumieren, das würde den beiden Kinofilmen von Regisseur John Carpenter nicht gerecht werden. Gegen Guy Pearces Snow wirkt der Original Kurt Russell-Snake wie ein gebildetes, hochintelligentes Individuum. Selten hat das Kino solch dumme Sprüche zu hören bekommen. Anscheinend wird sich die Figur des Snow niemals über ihre Situation klar, nimmt nichts und niemanden ernst, wirkt schlicht unglaubwürdig. Aber was soll ein Schauspieler, ist er auch noch so talentiert (Pearce war zuletzt in hoch gelobten Filmen wie „Königreich des Verbrechens“ und „The King’s Speech“ sowie der Mini-Serie „Mildred Pierce“ zu sehen), gegen eine Handlung ausrichten, die wie aneinandergereihte Zwischensequenzen eines Videospiels wirken? Hier und da könnten Szenen noch ausgetauscht werden, es würde die Handlung logischer, wenn auch noch lange nicht nachvollziehbar, erscheinen lassen. Harte Schnitte lassen den Übergang zweier Szenen wie unterschiedliche Filme wirken und die Spezialeffekte waren schon in Computerspielen der 90er Jahre besser (man nehme „Wing Commander“) – zu sehen in einer anfänglichen Verfolgungsjagd, bei der die Farben und Effekte auf der Leinwand zu verschwimmen scheinen und der Zuschauer ein recht schwammiges Bild zu sehen bekommt.</p>
<p><div id="attachment_10980" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Lockout_Szene2.jpg" alt="" title="Lockout" width="300" height="200" class="size-full wp-image-10980" /><p class="wp-caption-text">Präsidententochter Emilie Warnock (Maggie Grace)</p></div>
<p style="text-align:justify;">Dann ist da aber noch der kleine Ansatzpunkt, den das Drehbuch (eine Gemeinschaftsarbeit von Mather, St. Leger und Besson) mehr in den Fokus hätte rücken sollen. Die demokratische US-Gesellschaft wird in einer Überwachungsstation den Anarcho-Ausbrechern auf der MS One gegenüber gestellt. Die USA wollen die Geiseln opfern, nur die Tochter des Präsidenten retten, das Verbrecherkollektiv handelt da nicht großartig anders. In manchen Szenen entwickelt der Film hiermit einen wunderbaren Blick auf die politischen Systeme innerhalb der beiden Gruppen, wie sie sich scheinbar doch so sehr gleichen. Ein starker Kommentar des Films, der gerne mit mehr Beweismaterial hätte gefüttert werden dürfen. Wenn dann US-Präsident Warnock (Peter Hudson) von dem CIA-Chef Langral (Peter Stormare) vorrübergehend seines Amtes enthoben wird und in der darauffolgenden Sequenz der durchgeknallte Hydell (Joseph Gilgun) auf der MS One seinen führungsfanatischen Bruder Alex (Vincent Regan) ebenfalls vom Thron stößt, entsteht kurzzeitig die Hoffnung, dass der Film, wenn auch spät, doch noch die Kurve bekommt. Aber es bleibt weiterhin belanglos bis unglaubwürdig. Selbst in einem Science-Fiction-Film möchte man keinen Helden sehen, der mit einem Fallschirm aus einem Raumschiff springt, durch die Erdatmosphäre gleitet – natürlich ohne dabei zu verbrennen – und sanft auf dem Boden aufsetzt.</p>
<p style="text-align:justify;">Es gibt diese Actionfilme oder auch Vertreter des artverwandten Science-Fiction-Films, die man mit dem Ausknipsen des Gehirns noch ertragen kann. Manchmal setzt man seine Hoffnungen auch darauf, dass es die Regisseure eines Films vielleicht gar nicht so ernst gemeint haben und eigentlich eine Komödie drehen wollten. Im Falle von „Lockout“ kann man sein Hirn gar nicht weit genug herunterfahren, noch wirken die vermeintlich aufgesetzten coolen Sprüche in irgendeiner Form unterhaltsam. Guy Pearce wandelt als verschwendetes Potential durch langweilige Raumschiffkulissen und muss den Macho raushängen lassen, nur damit eine äußerlich zum Jungen verwandelte Maggie Grace am Ende doch noch die starke Frau sein darf, die Luc Besson so sehr mag.</p>
<div align="right"><em>Denis Sasse</em></div>
<hr />
<p><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Lockout_Hauptplakat.jpg" alt="" title="Lockout_Hauptplakat" width="200" height="283" class="alignleft size-full wp-image-10981" /><strong><br />
<h1>‘Lockout‘</h1>
<p></strong> </p>
<p>Originaltitel: Lockout<br />
Altersfreigabe: ab 16 Jahren<br />
Produktionsland, Jahr:  F, 2012<br />
Länge: ca. 99 Minuten<br />
Regie:  James Mather &#038; Stephen St. Leger<br />
Darsteller: Guy Pearce, Maggie Grace, Vincent Regan, Joseph Gilgun, Lennie James, Peter Stormare, Tim Plester, Peter Hudson</p>
<p><em>Deutschlandstart: 10. Mai 2012<br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.lockout-film.de/" target="_blank">lockout-film.de</a></em> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zum Tod von Maurice Sendak (1928 &#8211; 2012)</title>
		<link>http://www.filmtogo.net/2012/05/08/zum-tod-von-maurice-sendak-1928-2012/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 22:15:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Special]]></category>
		<category><![CDATA[Maurice Sendak]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Wo die wilden Kerle wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Kindheit ist kein Paradies, sondern ein schrecklicher Zustand: man kann sich nicht wehren … Es sollte mehr ernsthafte Bücher...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><em>„Die Kindheit ist kein Paradies, sondern ein schrecklicher Zustand: man kann sich nicht wehren … Es sollte mehr ernsthafte Bücher für Kinder geben. Es ist erniedrigend für Kinder, wenn man so schreibt wie für Idioten.“</em></center></p>
<p><center><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Maurice-Sendak.jpg" alt="" title="Maurice Sendak" width="200" height="267" class="size-full wp-image-10971" /></center><br />
<center><small>Maurice Sendak<br />
(10. Juni 1928 &#8211; 8. Mai 2012)</small></center></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Maurice Sendak</strong>, der Illustrator und Autor von Kinderbüchern wie <strong>„Wo die wilden Kerle wohnen“</strong>, seinem wohl bekanntesten Werk, ist am Dienstag, den 8. Mai 2012 im Alter von 83 Jahren verstorben. Als Ursache wurden Komplikationen einer kürzlichen Herzattacke genannt. Sendak lebte in Ridgefield, Connecticut und starb in einem Krankenhaus in Danbury, Connecticut.</p>
<p style="text-align:justify;">Seine Bilderbuchgeschichte <em>„Wo die wilden Kerle wohnen“</em>, die im Dezember 2009 als Verfilmung des amerikanischen Regisseurs Spike Jonze (<em>„Being John Malkovich“</em>) in den deutschen Kinos lief, erschien in Deutschland zum ersten Mal 1963 im Diogenes Verlag. Von dem Buch wurden etwa sieben Millionen Exemplare in dreizehn Sprachen verkauft. Im englischen Original umfasst die Geschichte gerade einmal 385 Wörter, die deutsche Übersetzung enthält nur 333 Wörter, was eine Verfilmung umso mehr erschwerte. In dem Buch, wie auch im Film, geht es um den kleinen Max, der im Wolfskostüm seine Mutter in den Wahnsinn treibt. Sie schickt den ungehorsamen Jungen ohne Abendbrot ins Bett. In der Nacht wächst in dessen Zimmer ein geheimnisvoller Wald und plötzlich segelt der Junge mit einem Schiff davon. Sein Ziel ist ein Ort, an dem die wilden Kerle wohnen, furchterregende Monster, die von Max gezähmt werden können. Er wird zu ihrem König ernannt, fühlt sich aber schon bald einsam und kehrt nach Hause zurück, wo sein warmes Abendessen auf ihn wartet. Das produzierende Studio entschied sich, <em>„Wo die wilden Kerle wohnen“</em> nicht als Kinderfilm zu vermarkten und fokussierten 70% ihrer Werbemittel auf ein erwachsenes Publikum. Das Einspielergebnis des Films lag nur wenig höher als das Budget von $100 Millionen.</p>
<p><iframe width="610" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/NcD47BG6HCI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<small>Deutscher Trailer zu &#8220;Wo die wilden Kerle wohnen&#8221; von Spike Jonze (2009)</small></p>
<p style="text-align:justify;">Als das gleichnamige Bilderbuch 1963 erschien, galten die Illustrationen zwar als herausragend (das <em>„Time“</em>-Magazin betitelte Sendak als <em>„Picasso der Kinder“</em>), aber zu furchterregend um ein Kinderbuch zu sein. Von den Literaturkritikern als ein umstrittenes Werk diskutiert, erhielt Maurice Sendak aber bereits ein Jahr später die Caldecott-Medaille, mit der jährlich die besten Bilderbücher für Kinder prämiert werden. Seine Bücher sollten, so formulierte Sendak es selbst, den Kindern die Möglichkeit geben, ihre alltäglichen Ängste und Sorgen mit der Hilfe von Fantasie zu bekämpfen. Damit wollte er sie auf das Leben als Erwachsener vorbereiten.</p>
<p style="text-align:justify;">Maurice Bernard Sendak wurde am 10. Juni 1928 in Brooklyn geboren. Er besuchte nie ein College, sondern widmete sich direkt nach seinem High School Abschluss seiner Künstlerkarriere. Dabei brachte er sich die Bildillustration größtenteils selbst bei und behauptete oftmals, dass er niemals gelernt habe, Füße zu zeichnen. Die Entscheidung diesen Lebensweg einzuschlagen erlangte er nachdem er im Alter von zwölf Jahren Walt Disneys „Fantasia“ sehen durfte. Bereits während seiner High School Zeit arbeitete er für All-American Comics, wo er Hintergründe für die Buch-Versionen des Comicstrips <em>„Mutt and Jeff“</em> ausfüllte. Seine ersten professionellen Illustrationen machte er für <em>„Atomics for the Millions“</em>, einem 1947 publizierten Physikbuch. In dem New Yorker Spielzeugladen F.A.O. Schwarz durfte er die Schaufensterauslagen gestalten. Seine erste Geschichte, die er sowohl selbst schrieb als auch zeichnete war <em>„Kenny’s Window“</em> von 1956, die in einer düsteren, traumgleichen Stimmung gehalten ist und von dem Gefühlsleben eines einsamen Jungen handelt. Gemeinsam mit <em>„Wo die wilden Kerle wohnen“</em> bilden die beiden Geschichten <em>„In der Nachtküche“</em> (1971) und <em>„Als Papa fort war“</em> (1984) eine Art von Trilogie, die sich allesamt mit einer abenteuerlichen Reise eines Kindes beschäftigen: Max, der dorthin geht, wo die wilden Kerle wohnen, ein Junge, der sich auf eine Reise durch eine surreale Bäckersküche begibt um bei der Herstellung einer Torte zu helfen, die bis zum nächsten Tag fertig sein muss (<em>„In der Nachtküche“</em>) und Ida, einem jungen Mädchen, dass ihre kleine Schwester aus den Händen von Goblins retten möchte, die das kleine Schwesterchen entführt haben (<em>„Als Papa fort war“</em>).</p>
<p><center><div id="attachment_10972" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Maurice-Sendak-Bücher.jpg" alt="" title="Maurice Sendak Bücher" width="600" height="208" class="size-full wp-image-10972" /><p class="wp-caption-text">&quot;Wo die wilden Kerle wohnen&quot; (1963), &quot;In der Nachtküche&quot; (1971), &quot;Als Papa fort war&quot; (1984)</p></div></center></p>
<p style="text-align:justify;">Sendak lebte fünfzig Jahre mit dem Psychoanalytiker Eugene Glynn zusammen, bevor dieser im Mai 2007 verstarb. Seinen Eltern erzählte er nichts von seiner Homosexualität. Er wünscht sich Heterosexuell zu sein, damit seine Eltern glücklich sein konnten. Aber sie haben nie etwas von seiner wahren sexuellen Gesinnung erfahren, erzählte er der New York Times in einem 2008er Interview.</p>
<p style="text-align:justify;">Die originellen und emotionalen Illustrationen und Texte von Maurice Sendak haben einen Stil der Kinderbuchliteratur geprägt, der mit <em>„Wo die wilden Kerle wohnen“</em> auch auf die Leinwand übertragen werden konnte. Neben dem Film von Spike Jonze entstand 2010 auch noch der 23 Minuten lange Kurzfilm <em>„Higglety Pigglety Pop! Or There Must Be More to Life“</em>, basierend auf dem gleichnamigen 1967er Kinderbuch über die fiktiven Abenteuer von Sendaks Hund Jennie. Der Film ist ein Mi aus Spiel- und Animationsfilm, zu den Meryl Streep, Forest Whitaker und Spike Jonze ihre Stimmen beigetragen haben.</p>
<p style="text-align:justify;">Sein letzte Buch <em>„Bumble-Ardy“</em> über ein neunjähriges Schwein, das für sich selbst eine Geburtstagsparty schmeißt, wurde im September 2011 veröffentlicht. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gewinnspiel zu &#8220;21 Jump Street&#8221;</title>
		<link>http://www.filmtogo.net/2012/05/07/gewinnspiel-zu-21-jump-street/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 17:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>filmtogo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[21 Jump Street]]></category>
		<category><![CDATA[Channing Tatum]]></category>
		<category><![CDATA[Johnny Depp]]></category>
		<category><![CDATA[Jonah Hill]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch einmal die Schulbank drücken, dass mag der Wunsch oder das Grauen vieler Menschen sein. Entweder man verbessert mit dem...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Hauptplakat495x700.jpg" alt="" title="21 Jump Street_Poster" width="200" height="283" class="alignleft size-full wp-image-10951" />Noch einmal die Schulbank drücken, dass mag der Wunsch oder das Grauen vieler Menschen sein. Entweder man verbessert mit dem Wissen, welches man viele Jahre später sein Eigen nennen kann die Noten von damals oder aber man schreckt vor der Vorstellung zurück, noch einmal den Leidensweg zu beschreiten, den das alltägliche Schulleben für manchen Schüler darstellt. Ähnlich ergeht es ab dieser Woche den beiden Schauspielern <strong>Jonah Hill</strong> und <strong>Channing Tatum</strong>, die sich nicht nur erneut auf der Schulbank wiederfinden, sondern auch noch die große Bürde auf ihren Schultern tragen, in einer Neuauflage – oder Fortführung – einer 80er Jahre Teenie-Serie zu spielen. Die Fußstapfen sind groß, in die sie zu treten versuchen: Immerhin war es <strong>Johnny Depp</strong>, der mit der US-Fernsehserie <strong>„21 Jump Street“</strong> erste Erfahrungen im Business machte. Aber er sieht inzwischen nicht mehr ganz so jugendlich aus, als dass er bei dem Jump Street-Projekt mitmachen könnte. </p>
<p>Eine ausführliche Rezension zu „21 Jump Street“ findet ihr <a href="http://www.filmtogo.net/2012/05/05/21-jump-street-oder-eine-neue-undercover-generation/" target="_blank"><strong><em>[hier]</em></strong></a> auf filmtogo.net. Noch mehr Informationen gibt es sowohl auf der <a href="http://www.21-jump-street.de/" target="_blank"><em><strong>[offiziellen Homepage]</strong></em></a> zum Film als auch auf dem <a href="https://www.facebook.com/pages/21-Jump-Street-Sony-Pictures-Deutschland/282665761800950" target="_blank"><em><strong>[Facebook]</strong></em></a>-Auftritt. </p>
<p>filmtogo.net verlost für alle <strong>„21 Jump Street“</strong>-Fans oder Menschen, die noch die alltägliche Schulbank vor sich haben, zwei Fanpakete zum Film. Jedes dieser Päckchen verfügt über das offizielle Filmplakat, ein Cappy sowie einen Rucksack. Wenn ihr ein solches Fanpaket gewinnen wollt, schreibt einfach eine eMail an <strong>gewinnspiel[at]filmtogo.net</strong>. Schreibt in die Mail eure persönlichen Erfahrungen mit der <strong>„21 Jump Street“</strong>-Serie. Wann habt ihr sie wo gesehen, habt ihr sie Live im Fernsehen verfolgt, auf DVD, mit Freunden, alleine, wer waren eure Lieblinge zu damaligen TV-Zeit? Der Einsendeschluss ist Sonntag, der 13. Mai 2012. Unter allen Einsendungen werden die zwei Fanpakete verlost.</p>
<p><center></p>
<table>
<tr>
<td>
<a href="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/21_Jump_Street-Rucksack.jpg"><img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/21_Jump_Street-Rucksack.jpg" alt="" title="21_Jump_Street-Rucksack" width="200" height="286" class="size-full wp-image-10953" /></a></td>
<td>
<img src="http://www.filmtogo.net/wp-content/uploads/2012/05/Jump-Street-Cap.jpg" alt="" title="Jump Street Cap" width="200" height="189" class="size-full wp-image-10952" /></td>
</tr>
</table>
<p></center></p>
<p>Und hier habt ihr noch den deutschen Trailer zum Film, damit ihr euch auf diesen Donnerstag einstimmen könnt.</p>
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