Mit U-Turn: Kein Weg zurück lieferte Regisseur Oliver Stone in 1997 einen Neo-Western, Neo-Noir, Krimithriller nach dem Roman Stray Dogs und einem Drehbuch von John Ridley (Three Kings, 12 Years a Slave) ab.

Stone, zu dessen bekanntesten Werken Platoon (1986), JFK (1991) und Natural Born Killers (1994) gehören dürften, erzählt erzählt von Bobby Cooper, der sich auf den Weg nach Las Vegas macht, um dort seine Spielschulden zu begleichen, bevor die russische Mafia ihn tötet. Auf seinem Weg wird er jedoch dazu gezwungen, in einer kleinen Stadt in Arizona Halt zu machen, wo dann so ziemlich alles schief geht, was schief gehen kann.

In der Rolle des Bobby Cooper ist Sean Penn zu sehen, der in U-Turn von zahlreichen Darstellern und Darstellerinnen umspielt wird. Jennifer Lopez, Nick Nolte, Powers Boothe, Claire Danes, Joaquin Phoenix, Jon Voight, Billy Bob Thornton sowie in kleinen Nebenrollen Liv Tyler und Laurie Metcalf.

U-Turn war für zwei Goldene Himbeeren (den Anti-Oscars) nominiert. Sowohl für die Kategorie des schlechtesten Regisseurs für Oliver Stone (Kevin Costner gewann diese Himbeere für The Postman) als auch für den schlechtesten Nebendarsteller in Jon Voight (der in derselben Kategorie auch für America’s Most Wanted nominiert war), die dann aber an Dennis Rodman für Double Team ging.

Seine Premiere feierte U-Turn auf dem Telluride Film Festival im August 1997, bevor er dann am 3. Oktober desselben Jahres in den US-Kinos startete. In Deutschland war der Film dann ab dem 23. April 1998 in den Kinos zu sehen.