Manchmal möchten Filme einfach nur die Stimmung einer bestimmten Stadt einfangen. Zuerst kommt einem da natürlich Woody Allen in den Sinn, der gleich mehrmals Liebeserklärungen an New York City gedreht hat. Ebenso ist aber auch in Regisseur Jim McBrides The Big Easy die Stadt New Orleans ein eigener Protagonist in einer Handlung um einen Lieutenant, der durch den Mord an einem Mafioso auf Korruptionsfälle innerhalb der Polizei von New Orleans aufmerksam wird.

Lieutenant Remy McSwain wird von Dennis Quaid (Dragonheart, Frequency) gespielt, der während seinen Ermittlungen auf die Staatsanwältin Anne Osborne trifft (Ellen Barkin, This Boy’s Life), die wiederum Remy beschuldigt, Bestechungsgelder anzunehmen, nachdem sie seine unorthodoxe Ermittlungsmethoden erlebt. Er wiederum wirft der Staatsanwältin vor, das System von Recht und Verbrechen in New Orleans schlichtweg nicht zu verstehen.

The Big Easy beginnt schon mit einer gigantischen Luftaufnahme des Bayou in New Orleans, während der Song “Zydeco Gris Gris” der Cajun-Band BeauSoleil im Hintergrund zu hören ist. Es wurden bekannte Schauplätze wie das Tipitina’s in Uptown New Orleans, das Antoine’s und eine Nacktbar im French Quarter sowie Blaine Kern’s Lagerhalle voll mit Mardi Gras Figuren verwendet, um die Atmosphäre des Films herzustellen.

Neben Dennis Quaid und Ellen Barkin spielen außerdem John Goodman (Atomic Blonde, Kong: Skull Island) und Ned Beatty (Superman, Der Krieg des Charlie Wilson).

Seine Weltpremiere feierte der Film bereits im November 1986 auf dem Rio Film Festival in Brasilien. In den USA ist The Big Easy dann am 28. August 1987 gestartet, während in Westdeutschland der 24. März 1988 der offizielle Kino-Starttermin war.