Mit Captain America: The First Avenger hat Regisseur Joe Johnston seine bisherige Filmografie ausgespielt, in der sich sowohl der frühe Superhelden-Film Rocketeer, als auch das Abenteuer Jumanji finden lassen Die Kombination aus Superheld und Abenteuer scheint also geradezu perfekt zu sein, um den First Avenger in das Marvel Cinematic Universe zu holen.

Dazu gelingt es Komponist Alan Silvestri, dem amerikanischen Helden ein Theme zu geben, an dass man sich erinnern kann. Das erste Musikstück aus dem MCU, das nicht so schnell in Vergessenheit gerät und einer Figur eine musikalische Note verleiht.

Der Film führt uns mitten in den Zweiten Weltkrieg, wo der hagere Steve Rogers (Chris Evans) nur allzu gerne dem Militär beitreten würde, um mit seinem großen patriotischen Herzen einen Beitrag zum Krieg gegen die Deutschen beizusteuern. Während sein Freund Bucky (Sebastian Stan) sofort angenommen wird, versucht sich Steve immer und immer wieder, kann aber erst durch das Supersoldaten-Programm in einen muskelbepackten Helden verwandelt werden, der für sein Land in den Krieg ziehen darf.

Gemeinsam mit Peggy Carter (Hayley Atwell) und Colonel Phillips (Tommy Lee Jones) muss er Red Skull stoppen, der mit einem seltsamen Artefakt namens Tesseract versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Ein Held von Anfang an

Der Film nimmt sich die Zeit, eine recht ausführliche Origin zu zeigen, in der wir erst Steve Rogers folgen, dann einem Captain America, der sich mit einem äußerst peinlich aussehendem Kostüm herumschlagen muss, bis es zur finalen Version des Heldenmythos kommt, wie er sich hier – im Zweiten Weltkrieg – in die Erinnerung der Menschheit kämpft. Das besondere an Steve Rogers ist, dass in ihm bereits ein Held steckt, bevor er mit Superkräften ausgestattet wird.

Und so wird Chris Evans zu Captain America, einer Heldenfigur, die es Chris Evans ermöglicht, im wahrsten Sinne des Wortes in die Rolle hineinzuwachsen. Vor allem aber bietet Captain America: The First Avenger ein Abenteuer im Zweiten Weltkrieg, dass uns unfassbar mitreißend die Herkunfts- und spätere Leidensgeschichte eines Steve Rogers  erzählt.

Bild Copyright Paramount Pictures